Light Painting mit Fenix Lampen

Review der Fenix PD36R, HM65R und FD41

Die Fenix Deutschland GmbH hat mir freundlicherweise die Lampen zur Verfügung gestellt, eine weitere Bezahlung für diesen Artikel erfolgt nicht.

 

Fenix hat aktuell ca. 60 verschiedene Taschenlampen im Portfolio, zwei davon, sowie die recht neue Kopflampe HM65R werde ich in diesem Artikel mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die ersten Lampen, die ich im Light Paintng verwendet habe waren damals mehrere Fenix LD10. Alle Lampen funktionieren auch heute noch tadellos. Auf den ersten Blick hat sich an der Verarbeitungsqualität nicht viel geändert, keinesfalls ist diese schlechter geworden. Die neuen Lampen sollten also auch wieder viele Jahre lang sicher ihre Arbeit verrichten.


Neben der erwartet gute Verarbeitung aller drei Lampen fielen mir einige Details auf, die mich sofort begeistert haben. Beim durchdachten Design der PD36R könnten sich die Wettbewerber mal 'ne Scheibe abschneiden. Durch die Kanten im Gehäuse rollt sie nicht weg. Beide Schalter lassen sich in jeder Situation sicher bedienen. Eigentlich ist das zwar unwichtig, aber der bronzefarbene Seitenschalter mit der integrierten LED macht optisch sehr viel her. Mit dem dicken 5000mAh Akku hält die Taschenlampe sicher auch die längste Light Painting Nacht durch. 

Von der Stirnlampe war ich ebenfalls sofort begeistertet. Durch das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und Aluminium wiegt die Lampe gerade einmal 97 g. Das Gehäuse ist nach IP68 staub- und wasserdicht. Stürze dürften dem Schmuckstück nicht das Geringste anhaben, die Linsen sind durch Messingringe gut geschützt. Durch das geringe Gewicht und die komfortablen Bänder stört die Lampe das Wohlbefinden auch nach mehreren Stunden auf dem Kopf nicht. 

Fenix HM65R

Im kleinen Gehäuse der Kopflampe sind zwei Led's verbaut, eine Cree XM-L2 U2 als Thrower und eine Cree XP-G2 R5 als Flood. Erstere liefert maximal 1000 Lumen, die Kleine 400 Lumen. Wenn man beide einschaltet haut die kleine Lampe also beachtliche 1400 Lumen raus. Für jede Led ist ein separater Schalter verbaut. Durch längeres Drücken (0,5s) wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Durch kurzes Drücken im eingeschalteten Zustand wechselt man die Modi. Wenn man einen oder beide Schalter länger als 3 Sekunden gedrückt hält wird die Lampe gesperrt bzw. entsperrt.

 

Betrieben wird die Lampe mit einem mitgelieferten 18650er Akku mit 3500 mAh. Der Akku lässt sich in der Lampe aufladen. Während des Ladens lassen sich beide Led's in der Stufe "Mittel" einschalten. 


Der Ladestrom über den USB-C Port beträgt 1,5 Ampere, nach ca. 2 Stunden ist der Akku voll geladen. Einzig das mitgelieferte Ladekabel könnte etwas länger sein. Da dieses allerdings ein ganz normales USB-C Kabel ist wird sich wohl schnell ein anderes Kabel im Haushalt finden. Der verbaute Akku lässt sich einfach wechseln. Zur Not kann man die Lampe auch mit zwei CR123 Batterien betreiben. Zwischen beiden Schaltern ist eine Anzeige für den Ladestand des Akkus verbaut. Der Akku sitzt direkt unter den Led's, somit baumeln keine Kabel an der Lampe herum mit denen man irgendwo hängen bleiben könnte.

In der hellsten Stufe der Thrower-Led mit 1000 Lumen läuft die Lampe ca. 2 Stunden, in der hellsten Stufe der Flood-Led mit 400 Lumen ca. 21 Stunden. Die Leuchtweite in der hellsten Stufe gibt Fenix mit 163 Metern an. Damit dürfte die Lampe für jede Situation während unserer nächtlichen Light Painting Abenteuer genug Power und Laufzeit haben. In der dunkelsten Stufe leuchtet die Flood-Led der HM65R mit gerade einmal 8 Lumen. Um die Kamera zu bedienen dürfte das in den meisten Situationen völlig ausreichend sein. 

Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern gibt Fenix in der Bedienungsanleitung an wie schnell die Lampe in welcher Stufe herunterregelt. Ich finde das sehr gut, dass Fenix hier nicht versucht die Leute zu verarschen in dem sugeriert wird die Lampe läuft mit 3000 Lumen 8 Stunden. Zum thermischen Schutz der kleinen Lampe werden die 1000 Lumen des Turbo-Modes nach einigen Minuten auf ca. 400 Lumen runtergeregelt. Die Helligkeit in allen anderen Modi nimmt während der gesamten Laufzeit nur geringfügig ab. Soviele Situtationen fallen mir im Moment auch nicht ein, in denen ich über längere Zeit 1000 Lumen am Kopf brauchen würde.

 

Fenix hat glücklicherweise auf solch Blödsinn wie eine rote Led am Hinterkopf verzichtet. Mit vielen Kopflampen der Wettbewerber malt man dann lustig rote Linien ins Light Painting weil man beim Tragen der Lampe nicht sieht, dass das Rücklicht an ist. 

 

Die Lampe lässt sich in mehreren Stufen in der Halterung nach unten klappen. Sie rastet sauber ein und bleibt sicher in der Stellung. Für die Begleiter des Lichtmalers ist das recht angenehm wenn sie nicht dauernd von der Stirnlampe geblendet werden. ;-)

 

Die Lampe ist wirklich gut verarbeitet, alle verwendeten Materialen wirken sehr hochwertig. Die Lampe sitzt sicher und bequem auf dem Kopf, ich habe noch nie eine angenehmere Kopflampe auf dem Selben gehabt. 
Die Lampe kostet aktuell im Fenix Onlineshop 94,90€.  Aufgrund der ausgezeichneten Verarbeitung dürfte die Lampe viele Jahre im robusten Alltag des Light Painters durchhalten. Lampen der 30 - 40 € Klasse geben meist nach recht kurzer Zeit den Geist auf oder gehen beim Sturz aus 1,5 Metern Höhe sofort kaputt. Den Preis halte ich für angemessen. Mit der HM65R hat Fenix alles richtig gemacht. 

Fazit

positiv:

- Verarbeitung +++

- Größe und Gewicht +++

- Helligkeit ++

- Laufzeit ++

- Tragekomfort +++

- Betrieb mit einem leicht zu wechselnden Standard-Akku +++

 

negativ:

 

- das kurze Ladekabel 

neutral:

 

- recht hoher Preis


Fenix PD36R

In dieser Größe und Bauform gibt es Taschenlampen wie Sand am Meer. Auch im Light Painting ist diese Art Taschenlampen beliebt und weit verbreitet. Sie haben zwischen 900 und 1800 Lumen und werden meist von einem 18650 Akku befeuert. Das Bedienkonzept ist bei den meisten Lampen recht ähnlich. Da muss man sich als Hersteller schon etwas einfallen lassen um sich von den anderen Lampen abzuheben.  
Als Erstes viel mir das gute, durchdachte  Design der Taschenlampe positiv auf, vor Allem der bronzefarbene Seitenschalter hat mich begeistert. Die Lampe liegt perfekt in der Hand, durch die Kanten im Gehäuse rollt sie nicht weg wenn man sie irgendwo hinlegt. 


Die Verarbeitungsqualität ist, wie von Fenix gewohnt, über jeden Zweifel erhaben. Nichts wackelt, Led und Reflektor sind perfekt zentriert, die Schalter lassen sich sauber und sicher bedienen. Gerade Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit, bei einigen anderen Taschenlampen verkanten die Schalter gerne mal wenn man nicht genau die Mitte trifft.

Als Stromversorgung hat Fenix der PD36R einen 21700 Akku mit 5000 mAh spendiert. Diesen kann man über die integrierte USB-C Buchse in der Lampe aufladen. Leider hat Fenix auch hier das gleiche sehr kurze Ladekabel in den Karton gepackt wie auch bei der HM65R. Der Ladestrom beträgt 2,5 A, nach 4 Stunden ist der Akku voll geladen. Während des Ladevorgangs kann man die Lampe im Modus Low einschalten. Somit findet man mithilfe einer Powerbank immer sicher nach Hause auch wenn der dicke Akku unterwegs schlapp macht.

In der Mitte des Bronze-Schalters ist eine kleine Led eingebaut. Diese zeigt den Ladezustand an. Ohne angeschlossenes Ladegerät zeigt die Led für kurze Zeit nach dem Einschalten die Restkapazität des Akkus an. Trotz des dickeren 21700 Akkus ist die Lampe nur geringfügig größer als vergleichbare Modelle mit 18650 Akku. Ich war überrascht als ich die Lampe das erste Mal öffnete als kein 18650er zum Vorschein kam. Zum Vergleich habe ich im Bild unten rechts eine typische Taschenlampe mit 18650er Akku (Nitecore P12) daneben gelegt.

 

Die Bedienung der Lampe ist denkbar einfach. Mit dem hinteren Schalter schaltet man sie Ein und Aus. Mit dem seitlichen Schalter wechselt man zwischen den Helligkeitsstufen bzw, schaltet in den Strobe-Modus. Die Lampe speichert die zuletzt gewählte Helligkeit automatisch. Der hintere Schalter lässt die Led bereits leuchten wenn man ihn halb drückt ohne ihn einzurasten. Somit kann man sehr komfortabel mit der Lampe blitzen. Mit den allermeisten Taschenlampen funktioniert das nicht. Entweder sie leuchten erst wenn man den Schalter komplett durchdrückt oder sie wechseln bei jedem Blitz den Modus. Der hintere Schalter steht über das Gehäuse raus. Somit trifft man immer perfekt den Punkt an dem sie blitzt. Auch mit dicken Handschuhen lässt sich der Schalter problemlos bedienen. Das hat allerdings auch einen Nachteil, die Lampe steht nicht auf dem Hinterteil.  

Leider kann man die Lampe nicht elektrisch gegen unbeabsichtigtes Einschalten sperren wie die HM65R, da hilft nur der mechanische lock-out, eine viertel Umdrehung des Lampenkopfes.

Die Fenix PD36R hat fünf Helligkeitsstufen sowie einen Strobe-Modus. Dieser läuft immer mit voller Helligkeit. Angaben zur Laufzeit im Strobe-Modus macht Fenix nicht.

Turbo
1600 Lumen
2h 50m
283 Meters

High

800 Lumen
5h 49m
197 Meter

Med
350 Lumen
8h 24m
128 Meter

Low

150 Lumen

26h

82 Meter

Eco

30 Lumen

115h

35 Meter


Auch hier gibt Fenix in der Bedienungsanleitung an wie schnell die Lampe runtergeregelt wird. Nach dem Einschalten im Turbo-Modus liefert die Lampe die angegebenen 1600 Lumen. Innerhalb von 20 Minuten regelt sie auf ca. 1350 Lumen herunter, nach weiteren 10 Minuten leuchtet sie dann mit ca. 800 Lumen. In der zweiten Stufe regelt sie nach ca. 15 Minuten langsam auf ungefähr 450 Lumen herunter. Mit diesem Lichtstrom leuchtet sie dann konstant weiter. Diese Regelung halte ich für übertrieben, die Lampe könnte sicher auch länger unbeschadet mit 800 Lumen leuchten. Im Turbo-Modus nimmt sie schließlich auch keinen Schaden. 

 

Die Lichtfarbe der Led ist neutral, für meinen Geschmack etwas zu kühl. Der Lichtkegel ist sehr homogen, besser geht es kaum. Der Spot ist recht groß und klar abgegrenzt.  Die Fenix PD36R ist nach IP68 staub- und wasserdicht. Der Hersteller gibt an, dass sie 30 Minuten in 2 Meter tiefem Wasser unbeschadet übersteht. Die Lampe wiegt inkl. Akku 154 g. Die Lampe ist 136 mm lang und hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 26,4 mm. Mit einem Kopfdurchmesser von 25,4 mm passt sie perfekt und sicher sowohl in die Adapter von Light Painting Paradise als auch in den Universal Connector.

 

Der Strobe-Modus wechselt zwischen zwei verschiedenen Frequenzen. Für die meisten Einsatzzwecke im Light Painting ist das unbrauchbar. Allerdings ist eine Taschenlampe mit 1600 Lumen im Strobe ohnehin viel zu hell. Dafür nehme ich meist Taschenlampen mit maximal 300 Lumen. 

 

Was sich Fenix bei dem mitgelieferten Holster gedacht hat ist mir unverständlich. Diese hochwertige Lampe soll ich in das labberige, zu kleine Holster stecken? Allerdings ist das kein Kaufargument. Selbst bei recht teuren Lampen erwarte ich nicht, dass der Hersteller ein Holster mit in die Packung legt. Aber wenn eines drin ist sollte das so halbwegs zur Qualität der Lampe passen wie ich finde. 

 

Die Fenix PD36R kostet im Onlineshop 99,90€. Aufgrund der sehr guten Verarbeitung und Ausstattung, der hohen Helligkeit, der langen Garantiezeit von 5 Jahren und des dicken, mitgelieferten Akkus halte ich diesen Preis für absolut angemessen. Die Fenix PD36R wird mir in den nächsten Jahren ganz sicher ein treuer Begleiter bei meinen Light Painting Abenteuern sein. Ich hatte schon hunderte Taschenlampen von dutzenden verschiedenen Herstellern in den Fingern, bisher hatte sich noch nie eine Lampe sofort so gut angefühlt wie die PD36R.

Fazit

positiv:

- perfekte Verarbeitung und Design +++

- großer Akku mit 5000 mAh +++

- integrierte Schnellladung +++

- saubere Möglichkeit zum Blitzen +++

- sauberes Lichtbild +++

- einfache und sichere Bedienung ++

negativ:

- zu kurzes Ladekabel -

- Holster ---

neutral / Wünsche an den Hersteller:

- hoher Preis

- eine wärmere Lichtfarbe wäre gut

- bessere Regelung in der Stufe "high"

- ein zusätzlicher Ramping-Modus wäre gut

- Strobe mit fester Frequenz

- eine elektrische Sperre wäre wünschenswert


Nachtrag:
Die PD36R passt ebenfalls in den Halter für Farbfilter von Light Painting Paradise. Den Halter findest Du hier, die passenden Farbfilter hier. In dieses System passen so gut wie alle Taschenlampen dieser Bauform und Größe.

Fenix FD41

Im Gegensatz zu den beiden anderen Lampen wirkt die FD41 auf den ersten Blick recht unspektakulär. Das Besondere an dieser Lampe ist , dass sie über ein Fokus-System verfügt. Hier geht Fenix allerdings einen anderen Weg als die Wettbewerber. Durch Drehen des Rings unterhalb des Lampenkopfes wird der Lichtkegel verstellt. Der Ring ist recht "schwergängig", somit ist ein versehentliches Verstellen so gut wie ausgeschlossen auch wenn man die Lampe während des Light Painting in die Tasche steckt. Der Ring dreht sich um 360°, in der weitesten Stellung ist das Drehen dann spürbar etwas schwerer. Somit weiß man wo der "Anfang" ist.

In der weiten sowie in der engen Fokussierung liefert die Lampe einen sehr homogen Lichtkegel. Im mittleren Fokus-Bereich produziert sie ein deutlich sichtbares Donut-Hole, also einen dunklen Fleck in der Mitte des Lichtkegels. Das hat sicher keinen Einfluss auf die Ergebnisse im Light Painting weil der Kegel außen sauber abgegrenzt bleibt, besonders schön ist das aber trotzdem nicht. Das geht sicher besser. Da die FD41 die bisher einzige Fenix Lampe mit Fokus ist die ich in den Fingern hatte kann ich nicht sagen, ob die anderen Modelle auch Donut-Holes produzieren.

Auch die FD41 ist sehr gut verarbeitet, auch wenn mir hier der Bronze-Schalter der PD36R fehlt. ;-) Die Bedienung mit den zwei Schaltern ist genauso einfach und logisch wie bei der PD36R. Auch mit der FD41 kann man einfach und sauber Blitzen. Die hinteren Schalter sind offensichtlich identisch, jedenfalls fühlen sie sich gleich an. Auch der Seitenschalter arbeitet absolut sauber. Durch den montierten Ring liegt sie immer sicher. Wenn man allerdings den Ring entfernt sieht die Lampe irgendwie blöd aus und rollt dann lustig auf dem Tisch hin und her. Die FD41 kann man leider auch nicht auf's Hinterteil stellen.
Die Stromversorgung übernimmt hier ein 18650er Akku mit integrierter USB-Ladebuchse. 


Der Akku wurde mitgeliefert, ebenso wie, Du ahnst es sicher bereits, das gleiche kurze Ladekabel. Ob der Akku immer zum Lieferumfang gehört vermag ich nicht zu sagen. Zum Laden muss man demzufolge den Akku aus der Lampe entfernen und diesen dann einfach mit dem Kabel an ein USB-Ladegerät stecken. Der Akku hat eine Kapazität von 2600 mAh. Der Ladestrom beträgt 1 A, der Akku ist also nach ca. 2,5 Stunden voll geladen. Die Lampe lässt sich mit jedem geschützten 18650 Akku betreiben. Eine Anzeige für die Restkapazität fehlt der FD41 leider.

Die Taschenlampe wiegt inkl Akku 200 g, ist 146 mm lang und das Akkurohr hat einen Durchmesser von 25,4 mm. Mit einem Kopfdurchmesser von 40 mm passt sie gut in die Adapter von Light Painting Paradise. Um sie in den Universal Connector zu stecken muss man schon recht viel Kraft aufwenden, aber sie passt auch in diesen. In beiden Adaptern sitzt die Lampe dann fest und sicher, auch wenn sie in den Adaptern von Light Painting Paradise wegen des dickeren, stabileren Materials besser aufgehoben scheint.

 

Die FD41 arbeitet in 4 Helligkeitsstufen,  900 Lumen mit 1h 40m Laufzeit, 350 Lumen mit 3h 50m, 150 Lumen mit 10h 15m und 10 Lumen mit 150 Stunden. Die Leuchtweite ist abhängig von der gewählten Fokussierung. In der hellsten Stufe mit der engsten Fokussierung beträgt sie 340 Meter. Leider gibt Fenix für diese Lampe nicht an wie schnell sie runterregelt. Wegen des großen Kopfes und der relativ geringen Leistung dürfte diese recht moderat ausfallen. Ich werde das demnächst mal messen. 

Im Strobe leuchtet die Taschenlampe mit 900 Lumen, auch hier gibt Fenix keine Laufzeit an. Leider hat auch die FD41 keinen homogenen Strobe-Modus. Für das ein oder andere Light Painting kann man sicher auch diesen alternierenden Strobe kreativ einsetzen aber ich würde mir hier einen normalen Strobe wünschen. Mit 900 Lumen und Fokus könnte man diese Funktion sicherlich in einigen Light Painting Bildern sinnvoll einsetzen, um zum Beispiel lange Tubes damit zu beleuchten.

 

Der Preis im Fenix Onlineshop für die FD41 beträgt 84,90€. Auch auf diese Taschenlampe gewährt Fenix 5 Jahre Garantie. Wegen der guten Verarbeitung und des sehr guten Fokus-Systems ist das eine gute Investition für den Light Painter.

Fazit

positiv:

- gute Verarbeitung +++

- einfache, saubere Bedienung +++

- sehr gutes Fokus-System +++

- gutes, sauberes Lichtbild +++

- guter Preis +

negativ:

- das kurze Ladekabel -

 

neutral / Wünsche an den Hersteller:

- kein normaler Strobe

- ein zusätzlicher Ramping-Modus wäre cool

- eine elektrische Sperre wäre wünschenswert


Fenix hat hier bei allen Lampen gute Arbeit geleistet. Die Stirnlampe gebe ich nicht wieder her. Die PD36R wird ganz sicher mein neuer ständiger Begleiter.  Und auch die FD41 mit ihrem wirklich guten Fokus wird sicher bald zum Gelingen vieler Light Painting Bilder beitragen. Grundsätzlich gefällt mir, dass Fenix nicht irgendwelche schwer erhältlichen, schweineteuren Spezial-Akkus verbaut und eine lange Garantie auf die Lampen gibt. Ebenso lobenswert ist es, dass zumindest bei den ersten beiden Lampen Angaben zur Regelung in der Anleitung zu finden sind und diese recht moderat ausfällt. Wenn mir andere Hersteller Lampen mit 3000 Lumen verkaufen wollen, die im Constant Current Mode nach einer Minute nur noch mit 1200 Lumen leuchten fühle ich mich irgendwie verarscht. 

 

Allzeit gutes Licht
Sven

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