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Test Saal Digital Fotobuch

Fotobuch - Erfahrungsbericht

Die Firma Saal Digital hat mir freundlicherweise einen Gutschein für den Druck eines Fotobuches im Wert von 100€ zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine weitere Vergütung erfolgt nicht.

Bestellt habe ich ein Fotobuch Professional Line im Format 30 x 21 cm mit 46 Seiten. Für den Einband habe ich schwarzes Kunstleder mit einem Acryldruck auf der Voderseite gewählt. Die Drucke auf den Innenseiten sind "HighEnd Druck matt". Der Preis für dieses Fotobuch betrug 100,99€ inkl. Versand. Nach 5 Tagen wurde das Fotobuch geliefert. 


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10000 Lumen für die Hosentasche

Light Painting mit dem Lichtmonster

Zuerst möchte ich Fenix danken, dass sie mir die LR35R zur Verfügung gestellt haben. Eine weitere Bezahlung erfolgt nicht.

 

Haben ist immer besser als brauchen. Für die meisten Aufgaben im Light Painting braucht man keine 10000 Lumen. Viel interessanter ist die recht lange, stabile Laufzeit in der Stufe "High" mit 3000 Lumen. Aber wenn's mal schnell gehen muss kann man die LR35R auch mal kurz auf die Stufe "Turbo" schalten.  Mit 140mm Länge und einem Kopfdurchmesser von 51mm passt die LR35R in fast jede Hosentasche. Der Light Painter schont den Rücken; die Taschenlampe wiegt inkl. Akkus 380g. 


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High CRI Taschenlampen

Light Painting mit High CRI Led Taschenlampen

CRI - was ist das? Color Reference Index, auf deutsch Farbwiedergabeindex, beschreibt die Fähigkeit einer künstlichen Lichtquelle Farben möglichst natürlich wiederzugeben. Dafür ist es notwendig, dass die Lichtquelle, in den meisten Fällen wird das wohl eine LED sein, möglichst alle Spektralfarben des Sonnenlichts emmitieren kann.  Der CRI von Sonnenlicht liegt bei 100. Kerzenlicht sowie einige Glühlampen erreichen diesen Wert ebenfalls. Alle anderen künstlichen Lichtquellen liegen unterhalb dieses Wertes. Natrium- und Quecksilberdampflampen liegen im Bereich von 20 bis 50. Leuchststofflampen bei 70 bis 80. Normale weiße LED's arbeiten mit 65 bis 80 CRI. 

Umso näher die künstliche Lichtquelle an den Wert von 100 heran kommt, desto besser ist die Farbwiedergabe. 


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Light Painting mit Rauch und Nebel

Light Painting mit Rauch und Nebel

Light Painting

Um Laser- oder Lichtstrahlen im Bild sichtbar zu machen sind Partikel in der Luft, an denen das Licht reflektiert wird, unerlässlich. In "sauberer" Luft wären Laserstrahlen kaum sichtbar. Darüber hinaus benutzen wir Nebel oder Rauch für Effekte wie im Beispielbild. Hinter dem Model war eine Lichtquelle, in diesem Fall eine Fenix FD65 mit blauem Farbfilter, platziert. Um den Lichtschein hinter dem Model sichtbar zu machen habe ich vorher etwas Nebel in die Ruine geblasen. Man sollte bei der Verwendung von Rauch und Nebel immer darauf achten, den Ablauf in der richtigen Reihenfolge zu planen und auszuführen. Wenn das Model, wie im Beispielbild, "sauber" und scharf dargestellt werden soll, sollte man immer zuerst das Model ins Light Painting leuchten und erst danach den Nebel in die Szene blasen. Gerade in geschlossenen Räumen kann es einige Zeit dauern bis der Nebel wieder abgezogen ist.


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Praxis Infrarotfotografie

Praxis Infrarotfotografie

Vor über einem Jahr schrieb ich den Artikel "Grundlagen der IR und UV Fotografie". In diesem zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung, geeignete Motive, die nötige Ausrüstung sowie die nachträgliche Bearbeitung der Bilder am Computer. Vom "klassischen" Infrarotfoto (rechts) bis zu eher ungewohnten, experimentellen Aufnahmen mit UV/IR Filtern werden wir verschiedene Bereich der Infrarot Fotografie streifen. 

Einer der wichtigsten Punkte wird bei dieser speziellen fotografischen Technik im Eifer des Gefechts schnell vergessen. Die besondere Aufnahmetechnik schützt nicht vor Bildgestaltung. Man sollte jedes IR Foto genauso sorgfältig inzenieren wie ein Foto, welches mit sichtbarem Licht auf den Kamerasensor gebannt wird. Die "sauberste" Darstellung ist nutzlos wenn das Bild keine Geschichte erzählt und keine Emotionen auf den Betrachter überträgt.

infrarot fotografie

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Lightpainter Taschenlampe

Lightpainter Ryu's Lightworks Edition

In Zusammenarbeit mit Dennis Berka (Ryu's Lightworks) hat Light Painting Paradise eine neuartige Taschenlampe speziell für Light Painter entwickelt. Viele Wünsche der Light Painter sind mit in die Entwicklung eingegangen. Die Lampe hat 8 Helligkeitststufen, einen Strobe Modus mit variabler Frequenz, einen Blitz Modus sowie einen Ribbon Modus. Darüber hinaus kann sie Einzelblitze mit 5ms Länge abfeuern. Jeder Modus läuft mit der zuvor ausgewählten Helligkeit und lässt sich speichern. 

Mit 1200 Lumen ist die Lampe für fast alle Einsatzzwecke hell genug. Größe und Gewicht machen sie zu einem ständigen Begleiter. Die Laufzeit mit dem mitgelieferten 18650 Akku ist gut. Ich nehme es schon mal gleich vorweg: Diese Lampe sollte jeder Light Painter haben. Die kreativen Möglichkeiten sind fast grenzenlos.

Lightpainter Taschenlampe

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10 Fragen an..,

Stepko

Er ist einer der talentiertesten, kreativsten Newcomer im Light Painting. Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel, dass sich Dich als Newcomer bezeichne Stepko. Er setzt von Beginn an seine neuen, frischen Ideen sauber um.  Und seine Ideen haben es in sich, das Bild mit dem Baby-Orb ist eines der besten Light Paintings das ich bisher gesehen habe. 


So genug gelabert; viel Spaß beim Lesen:

Bitte stell dich kurz vor

Hallo, mein Name ist Stefan Gerken, den meisten bin ich aber unter dem Künstlernamen Stepko bekannt. Ich bin 40 Jahre alt und wohne zur Zeit in Hannover, Deutschland. Geboren bin ich in der Nähe von Hamburg.


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Wie lange dauert ein Light Painting?

Im Moment gelingt es mir nicht so recht längere Zeit konzentriert an einem Artikel wie diesem zu arbeiten. Ich bitte um Nachsicht wenn einige Passagen etwas holprig sind und der Text mehr orthografische und grammatikalische Fehler als üblich enthält. Bestimmt habe ich auch Einiges übersehen oder vergessen. Ich hoffe, dass der Artikel trotzdem nützlich für Dich ist. 

Light Painting bedeutet Arbeit, Geduld und Kosten

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10 Fragen an...

Tom Hill

Nächster Teil der Light Painting Interview Serie. In dieser Serie möchte ich Dir Light Painting Künstler vorstellen die mich inspirieren und immer wieder mit ihren Werken beeindrucken. Heute gibt uns Tom Hill die Ehre, Mister Perfection himself. Wohl kaum ein zweiter Light Painter arbeitet mit solch hoher Präzision, und meist malt er alles mit der Hand ohne irgendwelche Drehhilfen oder Ähnlichem. Darüber hinaus ist Tom einer der nettesten Menschen die mir bisher in meinem Leben begegnet sind. Viel Spaß beim Lesen.

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Nachleuchtende Markierungen an Kamera und Stativ

Wo ist die Kamera?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die dem Light Painter das Leben erleichtern. Um die Kamera und das Stativ in der Dunkelheit immer sofort zu sehen empfiehlt es sich leuchtende oder nachleuchtende Markierungen anzubringen. Und so nebenbei verhindern die Markierungen, dass jemand die Kamera in der Dunkelheit übersieht und umwirft. Bei Teilen, die selbst leuchten, wie Led's, besteht die Gefahr, dass sie durch ihr Licht das Light Painting stören könnten. Gerade, wenn man mit offener Blende arbeitet. Außerdem müsste man immer passende Ersatzbatterien dabei haben. 

Eine bessere Möglichkeit ist die Verwendung von nachleuchtenden Markierungen. Eine einfache Variante ist, nachleuchtendes Klebeband an den Stativbeinen zu befestigen. Da dieses Band recht dünn ist, leuchtet es allerdings nicht sehr lange nach. Umso mehr Material, desto stärker und länger leuchtet es.


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Taschenlampen

Kaufberatung für den Light Painting Einsteiger

Das wichtigste Werkzeug des Light Painters ist, neben matt schwarzem Gaffa-Tape, die Taschenlampe. Für die meisten Light Painting Bilder benutzen wir LED-Taschenlampen. Als Light Painting Einsteiger ist man bei der Auswahl der richtigen Taschenlampe meist völlig überfordert. In meiner Anfangszeit war ich das jedenfalls. Und vor 8 / 9 Jahren war die Auswahl an verschiedenen, geeigneten Taschenlampen noch nicht annähernd so groß wie heute. Mittlerweile haben sich ungefähr 200 Taschenlampen in meinem Lager angesammelt, eine ähnlich große Anzahl konnte ich darüber hinaus in den letzten Jahren mehr oder weniger ausgiebig testen. Von der Lampe aus dem 1€-Shop bis zur 400€ Preisklasse ist alles dabei. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich die ein oder andere Lampe bisher übersehen habe. Ein umfassender Test kann das hier also nicht sein. 

Light Painting Taschenlampe

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Light Painting Tools aus dem 3D-Drucker

Light Painting Tools aus dem 3D-Drucker

Die Idee, Light Painting Tools einfach selbst auszudrucken klingt sicher verlockend, aber Eins gleich vorweg: 3D-Druck ist auch im Jahr 2020 alles andere als schnell, einfach und kostengünstig. Ohne große Geduld, handwerkliches Geschick und etwas technischen Sachverstand wird der Drucker bei dem Einen oder Anderen vermutlich irgendwann aus dem Fenster fliegen.

Ich hatte lange recherchiert und überlegt ob ich tatsächlich einen 3D-Drucker anschaffe und dann die letzten 3 grauen Haare verliere. Seit einigen Monaten nenne ich also solch ein Wunderwerk der Technik mein eigen. 

Was ich alles damit drucken wollte und will war mir schon lange klar. Viele der ausgedruckten Tools erleichtern den Alltag des Light Painters ungemein. Und irgendwann habe ich die Kosten für den Drucker und das Druckmaterial eingespart weil ich nicht mehr zentnerweise Gaffa-Tape kaufen muss. ;-)


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Akkus und Batterien

Welche Batterien und Akkus sind die Richtigen für den Light Painter?

Ohne Licht kein Light Painting - ohne Strom kein Licht. Und da wir meist beim Light Painting keine Steckdose in der Nähe haben arbeiten wir mit batteriebetriebenen Lampen. Von der kleinen Taschenlampe mit der AA Batterie bis hin zum dicken Led-Scheinwerfer, wenn die Energiequelle leer ist stehen wir im Dunkeln. Also sollte man bei der Wahl des richtigen Energiespeichers nicht unbedingt nur auf den kleinen Preis achten. Da das Angebot an Batterien und Akkus unendlich groß ist versuche ich mit diesem Artikel mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Ich beschränke mich hier allerdings auf Akku-Typen, die wir auch im Light Painting verwenden. Darüber hinaus versuche ich, Dich nicht mit all zu vielen technischen Details zu langweilen. Dieser Artikel will und soll kein ausführlicher vergleichender Test sein. Ich habe nicht alle erhältlichen Akkus und Batterien getestet, da würde ich ein halbes Jahr an diesem Artikel sitzen und arm wäre ich dann auch. 

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Adapter und Farbfilter von Light Painting Paradise

Review der Farbfilter und Adapter von Light Painting Paradise

English version below. Thanks to Tom Hill for the translation.

 

Light Painting Paradise hat mir freundlicherweise alle Farbfilter und Adapter für diesen Artikel zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. 

 

Ich arbeite ja gerne mit Farb-LED-Lampen. Manchmal muss aber auch mal das Farbfilter vor die Lampe, einige Farben kann man mit Farb-LED's nicht (vernünftig) darstellen. Meist klebt der Light Painter einfach ein Stück Farbfilterfolie mit Gaffa-Tape an der Taschenlampe fest oder klemmt dieses zwischen Lampe und Connector wenn es bunt werden soll. Einen gewissen Charme haben solche Ghetto-Lösungen durchaus. Und gute Light Painting Bilder kann man auch mit sehr einfachen und billigen Lösungen umsetzen. 

Aber irgendwann wünscht man sich bessere, einfachere Lösungen und fängt an zu basteln oder greift zu einer professionellen Variante wie den Farbfilter und Adapter aus dem Onlineshop von Light Painting Paradise. Dann schauen wir mal ob die Sachen das Leben des Light Painters tatsächlich einfacher machen können.

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Light Painting Scanner

Einleuchten von Personen im Light Painting

Um ein Model im Light Painting sichtbar zu machen gibt es verschiedene Techniken. Einige davon stelle ich Dir in diesem Artikel vor.

In der Euphorie während der Arbeit an Deinem Light Painting soltest Du einige Aspekte berücksichtigen, die man schnell mal vergisst. Dein Model solltest Du immer genauso sorgfältig in Szene setzen wie in einer normalen Fotografie auch. Das ist zwar oft auf Grund der langen Belichtungszeiten schwierig, aber es funktioniert, wie im Bild zu sehen ist. Grundsätzlich solltest Du Deine Perfomance nicht unnötig in die Länge ziehen sobald ein Model Teil des Light Painting ist. Erkläre Deinem Model genau was Du vor hast. Und vor Allem, sag Deinem Model sofort Bescheid wenn die Aufnahme beendet ist und sie oder er sich bewegen dürfen. Einige Light Painter vergessen das gerne mal. 

Light Painting Fotografie Light Art Photography

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Light Painting mit Fenix Lampen

Review der Fenix PD36R, HM65R und FD41

Die Fenix Deutschland GmbH hat mir freundlicherweise die Lampen zur Verfügung gestellt, eine weitere Bezahlung für diesen Artikel erfolgt nicht.

 

Fenix hat aktuell ca. 60 verschiedene Taschenlampen im Portfolio, zwei davon, sowie die recht neue Kopflampe HM65R werde ich in diesem Artikel mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die ersten Lampen, die ich im Light Paintng verwendet habe waren damals mehrere Fenix LD10. Alle Lampen funktionieren auch heute noch tadellos. Auf den ersten Blick hat sich an der Verarbeitungsqualität nicht viel geändert, keinesfalls ist diese schlechter geworden. Die neuen Lampen sollten also auch wieder viele Jahre lang sicher ihre Arbeit verrichten.


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10 Fragen an...

Dennis Berka aka Ryu's Lightworks

Weiter geht's mit dem nächsten Interview. Dennis ist der Daniel Düsentrieb des Light Painting. Ohne den regen Austausch mit ihm zu den unterschiedlichsten technischen Problemen wäre ich an so manchen Aufgaben längst verzweifelt. Und ohne seine Taschenlampen, die er mir gebaut hat, hätte ich viele Bilder nicht umsetzen können. Und ein sehr freundlicher, angenehmer Mensch ist Dennis sowieso. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.

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Light Painting ohne Objektiv

Refraktografie

Bei dieser fotografischen Technik wird ein Objekt, welches Licht brechen kann, vor der Kamera platziert und mit einem dünnen, hellen Lichtstrahl angeleuchtet. Der Sensor der Kamera nimmt dann diese Lichtbrechung auf. Hierbei wird die Kamera ohne Objektiv verwendet. Je nach verwendetem Material ergeben sich die unterschiedlichsten Formen. Durch Bewegung des Objektes vor der Kamera verändern sich Form, Größe und Helligkeit. 


Um ein ansehnliches Ergebnis auf den Sensor zu bekommen ist etwas Geduld und Fingerspitzengefühl nötig. Bei der kleinsten Bewegung ändert sich das Aussehen der Lichtfiguren oftmals schon sehr deutlich. Aber für verregnete Herbsttage ist das genau das Richtige wie ich finde. 

refractography light painting

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10 Fragen an...

Tim Gamble

In letzter Zeit habe ich die Interview Serie etwas vernachlässigt. Aber heute geht es endlich weiter. In dieser Serie möchte ich Dir Light Painter vorstellen, die mich regelmäßig inspirieren, die mich mit ihren Arbeiten immer wieder beeindrucken und die Freunde sind mit denen ich gerne gemeinsam die Lampen schwinge. Wenn Du die anderen Interviews noch nicht gelesen hast findest Du diese hier:
Heinz-Jörg Wurzbacher https://www.lichtkunstfoto.de/2018/03/16/10-fragen-an/
Roland Brei https://www.lichtkunstfoto.de/2018/05/18/10-fragen-an/
Pala Teth https://www.lichtkunstfoto.de/2018/06/22/10-fragen-an/ 

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Light Up Berlin 2019

Die Light Painter kommen nach Berlin

LightUpBerlin LightPainting Berlin Event Light

Vor über einem Jahr saßen Gunnar, Marla, Erik und Sven erstmals zusammen um unsere Vision eines Treffens internationaler Light Painter zu planen. Schnell waren wir uns einig, wie die Veranstaltung gestaltet werden sollte. Auf einen Termin, den 5. Oktober 2019, konnten wir uns ebenfalls schnell verständigen. 

Wir begannen Light Painting Künstler aus der ganzen Welt einzuladen. Die meisten waren begeistert und sagten sofort ihre Teilnahme zu.

Zuerst musste ein geeigneter Ort gefunden werden, in Berlin nicht ganz so einfach. Die meisten Locations konnten wir aufgrund der Tagesmiete im fünfstelligen Euro-Bereich schnell von der Liste streichen. Einige Locations waren aus anderen Gründen ungeeignet. Mit dem Monopol fand Gunnar dann einen perfekt für unserer Veranstaltung Light Up Berlin geeigneten Ort. Der erste Kontakt mit den Leuten des Monopols war sehr angenehm und sie zeigten sich, obwohl von solcher Kunst unbeleckt, sehr interessiert und offen.


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Light Painting mit Altglas

Neue Möglichkeiten mit alten Objektiven

Die allermeisten neueren Objektive sind auf die bestmögliche Abbildungsqualität optimiert und vollgestopft mit Elektronik, zumindest die etwas besseren und teureren. Sie haben eine hohe Auflösung, die Helligkeit ist im gesamten Bild annähernd gleich,  sie sind relativ unempfindlich für Gegenlicht usw. 

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Instagram? Nein Danke!

Warum ich meinen Instagram Account gelöscht habe

Instagram war ja noch nie wirklich cool. Und vor Allem war Instagram noch nie geeignet um einem interessierten Publikum seine Kunst zu präsentieren. Instagram ist kurzlebig, Instagram ist oberflächlich. Was habe ich denn von den Likes bei Instagram? Richtig, ganz genau gar nichts. Die Hälfte der Likes stammt von irgendwelchen Robotern, 40% der Likes stammen von irgendwelchen Leuten die 3 Sekunden später vergessen haben, dass sie das Bild gesehen und "geliked" haben. Und die restlichen 10% der Likes stammen von Leuten, denen meine Bilder tatsächlich etwas bedeuten. 99% dieser Leute haben das Bild allerdings vorher schon woanders gesehen.

Andersrum sieht es nicht besser aus. Ich habe bei Instagram keine interessanten Light Painting Künstler entdeckt, die ausschließlich auf dieser sinnbefreiten Plattform unterwegs sind,  jedenfalls erinnere ich mich jetzt grad an keinen.

 

Die Zeit, die ich täglich dort verplempert habe hielt sich in Grenzen, mehr als 30 Minuten werden es wohl nie gewesen sein. Aber diese 30 Minuten kann ich auch mit etwas Sinnvollem verbringen, wie zum Beispiel mit dem Schreiben dieses Artikels oder der Umsetzung dieses Light Painting Bildes hier.

Light Painting

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X21R - Lohnt sich die Neue für den Light Painter?

Light Painting mit dem 5000 Lumen Schwergewicht

5000 Lumen? Da zuckt der Profi im Jahr 2019 nur müde mit den Schultern. Da geht heutzutage schon mehr... viel mehr, wie Taschenlampen, wie die letztens gesteste Sofirn SP36, oder auch die Imalent DX80 zeigen. Letztere ballert mit den 8 verbauten Cree XHP70.2 Led's  32000 Lumen aus dem kleinen Lampenkopf, also soviel Licht wie ZEHN Led Lenser X21R.2 zusammen. Und wem das immer zu wenig ist: Imalent MS12.

Aber hohe Zahlen bei der Angabe des Lichtstroms sind nicht alles. Im Light Painting interessieren mich auch noch einige andere Aspekte wie Handhabung, Verarbeitungsqualität, Laufzeit, Betriebstemperatur, Form und Größe des Beams, Lichtfarbe, Größe, Gewicht, Preis usw. 

 

Dann schauen wir uns die neue Led Lenser X21R mal genauer an:

Light Painting Taschenlampe
Led Lenser X21R.2 und X21R (neu)

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6000 Lumen für die Hosentasche

Sofirn SP36 - die ultimative Light Painting Taschenlampe ?

Light Painting Sofirn SP36

Zugegeben, in der Hosentasche trägt die Lampe etwas auf aber sie passt, zumindest in meine Hosentasche, hinein. Die Lampe wiegt inkl. Akkus 429g, sie ist 126mm lang und hat einen Durchmesser von ca. 50mm.

 

Im Kopf sind 4 Cree XPL-L2 Led's verbaut. Die vom Hersteller angegeben 6000 Lumen klingen nicht nur brachial, sie sind auch brachial. Zumal in der Realität diese 6000 Lumen noch übertroffen werden.

Ebenso wie die kleine Schwester Q8 mit "nur" 5000 Lumen stammt das ursprüngliche Design aus dem Budget Light Forum.

Die Lampe ist gut verarbeitet, besser als man bei dem geringen Preis erwarten würde. Durch die Konstruktion mit dem breiten flachen Hinterteil steht sie auch auf nicht ganz ebenen Flächen sicher. 

Geliefert wird die Lampe in einem schlichten Karton mit 3 18650 Akkus, einem USB-C Ladekabel, Ersatzdichtungen und einer Bedienungsanleitung. Ein Lesen dieser ist nicht nur für alte, halbblinde Menschen wie mich wegen der mikroskopisch kleinen Schrift ein Zumutung. Die Anleitung als gut lesbares PDF findest du hier.


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Warum ich immer noch keine spiegellose Vollformatkamera kaufe

Don't believe the hype!

Mein Artikel zum Hype um Kameras wie der Sony α 7 ist mittlerweile über 2 Jahre alt. Zeit zum Auffrischen also. Vielleicht haben mich die Hersteller der angesagten, modernen Technik mittlerweile umgestimmt. Den alten Artikel findest Du hier

 

Ich bin natürlich kein Maßstab weil ich nicht alles sofort kaufen muss was vermeintlich neu und chic ist. Ich hinterfrage viele Dinge, die die meisten Zeitgenossen (erst einmal) als gegeben hinnehmen. Meist genügt es schon irgendwelche "Wahrheiten" oft genug zu wiederholen. Viele "Fachzeitschriften" und "Experten" im Internet übernehmen die blumigen Versprechen der Hersteller meist recht unkritisch. Aber ich schweife ab... Zurück zur Technik.

 

Um es mal gleich vorweg zu nehmen, ich renne immer noch mit Nikon D750, D300 und D300s durch die Gegend. Aber vielleicht kommt irgendwann die Zeit des Wechsels auf die Kamera ohne Spiegel. So langsam geht die Entwicklung dieser Kameras jedenfalls in die richtige Richtung. Bei den spiegellosen Nikons kann ich zumindest den elektronischen Sucher und die Hintergrundbeleuchtung des Displays ausschalten. Das Display der Sony α 7RIII  hat während der langen Belichtung die gesamte Zeit über lustig geleuchtet und somit den Akku leer gelutscht und das Gehäuse unnötig erwärmt. Für Langzeitbelichtung und Light Painting ist so etwas völlig ungeeignet.

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Light Painting mit Ultraweitwinkelobjektiv

Kurz, kürzer und noch kürzer

Der Bagger im Bild ist groß, sehr groß. Nach hinten ist nicht unbegrenzt Platz. Das Bild hätten wir mit einer längeren Brennweite so nicht umsetzen können. Aufgenommen haben wir dieses Light Painting mit einer Brennweite von 14 mm an der Nikon D750. Der Bildwinkel liegt bei dieser Linse bei 114°. 

Möglichst viel ins Bild zu bekommen ist allerdings nur ein Grund für die Verwendung von Ultraweitwinkelobjektiven. Im Light Painting ist es durchaus sehr nützlich wenn der Abstand zwischen Kamera und Lichtquelle möglichst gering ist. Licht nimmt, wie alle anderen Wellen auch, mit der Entfernung quadratisch ab. Wenn hier also der Abstand zum Bagger doppelt so groß wäre würde sich die Belichtungszeit bei der Verwendung der gleichen Lampen und der gleichen Arbeitsweise deutlich verlängern. 

Light Painting Fotografie & Light Art Photography

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Grundlagen der IR und UV Fotografie

Fotografie mit Licht im unsichtbaren Spektrum

In diesem Artikel geht es mal ausnahmsweise nicht (nur) um Light Painting. Ich versuche Dir die grundlegenden Ideen der Fotografie mit Wellen aus dem für das menschliche Auge unsichtbaren Spektrums etwas näher zu bringen. Kompliziert geht auch ohne Light Painting ;-)

Die in diesem Beitrag von mir vermittelten Weisheiten sind nicht unbedingt empirisch belegt und beruhen zu einem großen Teil auf meinen Erfahrungen mit der von mir verwendeten Ausrüstung. Dieser Artikel ist alles andere als eine vollständige Anleitung zur Fotografie mit dem vollen Lichtspektrum. Zum Thema Infrarot findet man recht viele Information im Internet, mal fundiert, mal gefühlt. Zum Thema ultraviolette Fotografie findet man eher wenig. Das dürfte vor Allem dem Umstand geschuldet sein, dass reine UV-Fotos meist ziemlich unästhetisch aussehen. Außerdem sind UV-Pass-Filter sehr teuer. Aus diesen Gründen habe ich bisher kein UV-Pass-Filter gekauft und nutze ultraviolettes Licht ausschließlich im Light Painting, meist in Kombination mit anderen Wellenlängen. UV reflektierende Farben lassen sich ohne Modifikation und Filter mit jeder Kamera aufnehmen. Hier genügt es diese Farben mit einer UV-Lampe zum Leuchten anzuregen.

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Bokeh als Light Painting Stilmittel

Light Painting mit Blasen und Quallen

Was ist Bokeh?

Der Begriff stammt vom japanischen Wort "boke" ab und bedeutet so viel wie verschwommen oder unscharf. In der Fotografie beschreibt Bokeh die Qualität der Unschärfe eines Objektivs. Die Qualität des Bokehs ist kaum messbar und beschreibt nur die Form der Unschärfebereiche und nicht die Stärke des Effekts. Ob ein Bokeh als schön wahrgenommen wird oder nicht ist stark vom eigenen ästhetischen Empfinden abhängig. Unser Auge sieht solche Unschärfen nicht oder anders. Sie entstehen ausschließlich im Objektiv.

Die "Quallen" im Beispielbild sind ein gutes Beispiel. Vor der Kamera waren nur kleine Lichtpunkte, die Quallen hat das Objektiv "gemalt". Dieses Quallen-Bokeh ist mit keinem handelsüblichen Objektiv möglich, das geht nur wenn man das Objektiv modifiziert. Dazu später mehr.

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Light Painting und Social Media - Fluch oder Segen?

Ohne Facebook und Instagram kein Light Painting?

Ich weiß nicht wie die Light Painting Gemeinschaft heute ohne die fantastischen Möglichkeiten des Internets, und vor allem der Social Media Plattformen, aussehen würde. Höchstwahrscheinlich wäre die Anzahl der Light Painting Besessenen wesentlich kleiner. Viel gravierender, zumindest für mich, wäre allerdings, dass ich von der Existenz der anderen Light Painter vermutlich nichts wüsste. Es würde wenig oder gar keinen Austausch geben. Ich könnte nicht gemeinsam mit Pala Teth, Mart Barras, Dan Chick, Frodo und anderen Verrückten aus allen Teilen der Welt der Berliner Malzfabrik mit den Lampen neues Leben einhauchen. 

Die meisten Kollegen, so wie ich auch, sind erst durch den Austauch in den sozialen Netzwerken überhaupt auf das Thema Light Painting gestoßen. 

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Stative für Langzeitbelichtung und Light Painting

Ohne Stativ kein Light Painting

Sicher kann man der Kamera auch ohne Stativ einen festen Stand verschaffen, aber kaum ein Light Painter oder Nachtfotograf wird wohl ernsthaft ohne Stativ losziehen. 

Ich gebe in diesem Artikel keine Kaufempfehlung für das ultimative Stativ. Ich habe nicht dutzende verschiedene Stative getestet. Vielmehr soll er einige grundsätzliche Fragen klären und Dir somit die Entscheidung vor dem Kauf des neuen oder ersten Stativs etwas erleichtern.

Welche Anforderungen sollte ein Stativ erfüllen?

Als erstes sollte das Stativ genau das machen wofür es gebaut wurde, nämlich die Kamera sicher und ruhig in Position halten.  Ungewollte Bewegungen der Kamera während der Belichtung kann man im Light Painting mal so gar nicht gebrauchen.

Zweitens sollte sich das Stativ sicher und einfach bedienen lassen. Auf umständliches Gefummel kann man gerade in der Dunkelheit sehr gut verzichten.

Drittens sollte das Stativ robust sein und auch den hundertsten harten Einsatz im abgerockten Lost Place unbeschadet überstehen. Als vierten Punkt möchte ich die  mögliche Arbeitshöhe anführen. Für viele Bilder kann es sehr entscheidend sein ob ich die Kamera hoch, oder auch tief genug platzieren kann,

Als letzter wichtiger Punkt muss das Objekt der Begierde dann nur noch ins eigene Budget passen.

 

Alle weiteren Eigenschaften, wie Material, Gewicht, Packmass, Farbe usw, sind dann nur die Kür. Einige der genannten Punkte können zwar die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen, mit der eigentlichen Arbeitsaufgabe des Stativs haben sie aber nichts zu tun. 


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Kamera Test Light Painting

Welche Kamera für Langzeitbelichtung und Light Painting?

Jede neue Kamera wird von den verschiedensten Fachzeitschriften, Blogs, Vergleichsportalen, Onlineshops und vielen Hobby- und Berufsfotografen getestet. Meist finden sich allerdings keinerlei aussagekräftige Messergebnisse und Testaufnahmen zum Thema Langzeitbelichtung und Light Painting. 

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Testreihen mit den verschiedenen Kameras wurden nicht unter Laborbedingungen durchgeführt. Messfehler sind somit nicht auszuschließen. Die Ergebnisse sollen nur einen groben Überblick geben und einige Fragen beantworten.
Ist eine neue Kamera per se besser für lange Belichtungszeiten geeignet als eine drei Jahre alte? Erzeugt eine höhere Auflösung grundsätzlich mehr Bildrauschen? Sind Kameras von Nikon und Sony grundsätzlich besser als die Modelle von Canon oder Olympus? 


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Benro Getriebeneiger

Der perfekte Light Painting Stativkopf?

Die Anzahl der erhältlichen Getriebeneiger ist recht überschaubar. Spontan fallen mir nur die Hersteller Arca Swiss und Manfrotto ein, die solche Stativköpfe bauen. Für den Erwerb eines Neigers der Firma Arca müssten die meisten Menschen erst einmal eine Bank überfallen, das Model D4 geared pan kostet schlanke 1514,87€, die geared "Cube" Teile sind noch teurer. 
Die Getriebeneiger der Firma Manfrotto sind zwar preiswerter, haben, wie alle Köpfe von Manfrotto, allerdings einen entscheidenden Nachteil, sie sind nicht Arca Swiss kompatibel. Ich bin also gezwungen diese proprietären Manfrotto-Schnellwechsleplatten zu verwenden oder das Teil auf Arca umzubauen. So richtig lustig finde ich, dass die Manfrotto-Teile schon untereinander nicht kompatibel sind. Wenn ich mich nicht irre gibt es mittlerweile drei verschiedene Manfrotto-Systeme. 

An allen unseren Kameras sind passgenaue L-Winkel montiert. Diese Winkel sind immer Arca Swiss kompatibel. Für keines der Manfrotto-System sind solche L-Winkel erhältlich. Aus diesem Grund habe ich den 3-Wege-Neiger von Manfrotto auf Arca Swiss umgerüstet. Diese Lösung ist nicht optimal weil ich ein zusätzliches, geschraubtes Bauteil habe was unter Umständen Einbußen bei der Stabilität der Kombination aus Stativ, Kopf und Kamera zur Folge hat. Und mehr Gewicht trage ich dann auch mit mir herum.

Warum Getriebeneiger?

Im Gegensatz zu Kugelköpfen oder auch 3-Wege-Neigern kann man mit einem Getriebeneiger die Kamera ausrichten ohne den Kopf lösen zu müssen. Während der Ausrichtung der Kamera bewegt sich die Kamera nur wenn man am Getriebe dreht. Wenn man aufhört zu drehen ist die Kamera immer genau in der letzten Position fixiert. 


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Light Painting mit unterschiedlich starken Lichtquellen

Flexible Belichtung im Light Painting

Im Beispielbild haben wir in einer einzelnen Belichtung mit EL-Wire, LED-Tagfahrlichtern, RGB-Scheinwerfern, Feuerwerk und starken LED-Taschenlampen gearbeitet. Dieses Bild haben wir während des Workshops im April 2018 aufgenommen. Die Kombination derart unterschiedlich heller Lichtquellen ist alles andere als einfach in einem Lightpainting unterzubringen, aber machbar wie Du siehst. Dieser Artikel soll Dir etwas Erhellung zum Thema flexible Belichtung bringen.

Grundlagen

Grundsätzlich haben folgende Faktoren Einfluss auf die Helligkeit im fertigen Light Painting:

ISO Wert, Blende, Helligkeit der Lichtquelle, Entfernung zwischen Sensor und Licht und die Bewegungsgeschwindigkeit der Lichtquelle.

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Camera Rotation Light Painting

Light Painting "Andersrum"

In den meisten Fällen wird der Lightpainting Künstler mit bewegtem Licht vor der Kamera arbeiten. Eine nicht so weit verbreitete Form des Light Painting ist die kinetische Fotografie. Dabei werden während der Belichtung choreografierte Bewegungen mit der Kamera ausgeführt. In den meisten Fällen sind die Lichtquellen dabei fest, die Lichtspuren werden dann ausschließlich durch die Kamera-bewegungen ins Bild gemalt. 

Mit recht einfacher Ausrüstung sind hier Rotationen um die optische Achse, wie im Bild rechts, Drehen am Zoom des Objektivs, Schwenk nach links, rechts, hoch, runter oder auch die Drehungen um die Achse des Stativkopfes denkbar. Für andere Bewegungsrichtung benötigt man Spezialausrüstung wie Slider. Das wird nicht Gegenstand dieses Artikels sein, kaum jemand wird solche Ausrüstung zu Hause haben.

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Digital Art, Fotografie, Light Painting

Fotografie oder Digital Art?

In der heutigen Zeit wird der Begriff Fotografie immer mehr verwässert, verändert, er verliert seine eigentliche Bedeutung. Viele Leute denken weil sie gut in der Computer-Bearbeitung ihrer Bilder sind wären sie gute Fotografen. Und wenn sie dann noch zehntausende Follower bei Instagram haben fühlen sie sich erst recht in ihrer Annahme bestätigt. 

 

Ein guter Fotograf braucht für seine Arbeit keinen Computer! Er weiß was er in seinem Bild umsetzten will. Er weiß wie er seine Idee umsetzten kann. Das Einzige was er dafür braucht ist eine Kamera und Licht. 

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Taschenlampen für den Light Painting Einsteiger

Welche Taschenlampe sollte ich zuerst kaufen?

Ich sage ja gerne "Light Painting funktioniert mit allem was leuchtet". Und genau so haben wir damals selbst angefangen, alles was leuchtet aus der Wohnung und dem Keller eingepackt, Belichtung gestartet und dann wild mit den verschiedensten Lichtquellen vor der Kamera rumgefuchtelt. Vieles stellte sich aus den unterschiedlichsten Gründen als ungeeignet heraus. Dieser Artikel soll dem Light Painting Einsteiger einige Arbeit beim Testen der verschiedenen Lampen und etwaige Fehlinvestitionen ersparen.

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Light Painting Paradise

Light Painting Tools

English version on Light Painting Blog

 

Light Painting Paradise hat mir freundlicherweise die Tools für diesen Artikel zur Verfügung gestellt. Eine weitere Bezahlung erfolgt nicht, ich erhalte keine Provision. 

Versand

Das Paket wurde um 18:35 Uhr in Madrid aufgegeben. Am nächsten Tag um 14:15 Uhr hielt ich es in meinen Händen. Das nenne ich doch mal eine schnelle Lieferung. Ivan von Light Painting Paradise hat mir versichert, dass alle Bestellungen so schnell verschickt werden. 

Alles war gut und sicher in einem stabilen Karton verpackt. Einzig die kleine Tüte Gummibärchen fehlte. ;-)

Was war im Karton?

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Farben im Light Painting Teil 4

Farbiges Licht im Light Painting - praktische Umsetzung

Nach den drei ersten, eher theoretischen und philosophischen, Teilen des Artikels geht es in diesem Teil um die praktische Umsetzung in unseren Light Painting Bildern. Welche Möglichkeiten habe ich um mit buntem Licht Lichtspuren ins Bild zu malen? Wie leuchte ich den Raum farbig aus?

 

Die ersten drei Teile findest Du hier:

 

Farben im Light Painting Teil 1

Farben im Light Painting Teil 2

Farben im Light Painting Teil 3

Light Painting Fotografie & Light Art Photography

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Full spectrum Light Painting

How to convert a Nikon D300 into full spectrum

Last year i converted my old  Nikon D70, but the image quality, especially in long exposures, is very poor. After buying a Nikon D300 in quite good condition for only 142€ i decided to convert it to full spectrum by removing the hot mirror filter. 

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Light Painting am Bagger

2000t Stahl und zwei Light Painter aus Berlin

10. November 2018, 12 Uhr - das Abenteuer beginnt.

Gunnar, Dominic, Matti und ich beluden das schöne, große Auto und machten uns auf den Weg nach Hagenwerder. 

Wir hatten bei der Abfahrt keinen Plan was für Light Painting Bilder wir in dieser Nacht umsetzen werden. Wir wollten uns vom Bagger inspirieren lassen.

Nach entspannter dreistündiger Fahrt standen wir vor dem Monster: 75 Meter lang, 48 Meter breit, 34 Meter hoch und 2000 Tonnen schwer.  Die freundlichen Herren vom Verein bergbaulicher Zeitzeugen führten uns um und auf den Bagger. Spätestens nach der Führung war uns klar: das wird alles andere als einfach. Mehr als 3 Bilder werden wir wohl in dieser Nacht kaum zustande bringen. 

Gunnar erkundete das Gelände und das Monster dann erstmal mit seiner Drohne von oben. 

 


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Guter Light Painter, schlechter Light Painter

Was macht einen guten Light Painter aus?

In meiner unnachahmlichen Großmäuligkeit behauptete ich kürzlich in einer Diskussion, dass Herr xxx kein guter Light Painter sei. Mein Gegenüber stellte dann die unausweichliche Frage woran ich das denn festmachen würde. 

Dann versuche ich die Frage mal zu beantworten. Das wird jetzt hier etwas ausführlicher als in unserem Gespräch.

 

Während meiner Antwort dachte ich einige Male: " Das ist ja schön und gut was ich hier von mir gebe, aber vielleicht sollte ich mir an dem ein oder anderen Punkt erstmal an meine eigene Nase fassen". Gesagt habe ich das natürlich letztens nicht. Ich bin ja schließlich der allergrößte Light Painter aller Zeiten. ...ach nee, geht ja nicht, diese Position ist ja schon besetzt... mehrfach sogar. 

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Wie dreht man einen Orb?

Verschiedene Methoden zum Drehen einer Lichtkugel

Ich höre zwar in letzter Zeit öfter mal " Ich kann keine Orbs mehr sehen" oder "Die Leute können keine Orbs mehr sehen", auch mich selbst langweilt es manchmal den zweitausendsten Orb zu drehen, aber Light Painting ohne Lichtkugeln ist für mich und viele andere Light Painter fast undenkbar. Wenn ich im Jahr 2012 nicht zufällig über Bilder von Orbs gestolpert wäre, würde ich vermutlich heute kein Light Painter sein.

Man sollte zwar auch möglichst viele andere Light Painting Techniken beherrschen und in seinen Bildern verwenden, aber es kann sicher nicht schaden, wenn man einen sauberen Orb drehen kann.

Dieser Artikel stellt Dir einige Techniken vor.

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Präzision im Light Painting

Wie viel Zeit und Arbeit steckt in diesem Light Painting?

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Sterne & Sternenspuren

Nachthimmel fotografieren

Mit recht einfacher Ausrüstung und etwas Einarbeitung gelingen jedem beeindruckende Aufnahmen des nächtlichen Sternenhimmels. Zu diesem Thema gibt es zahlreiche Fachbücher und Anleitungen im Internet. Dieser Beitrag stellt Dir einige grundlegende Handreichungen zur Verfügung und beschreibt einige Ansätze zur Darstellung des Nachthimmels in Kombination mit Light Painting. 

 

Dass Du für die Nachtfotografie ein stabiles Stativ benötigst erklärt sich von selbst. Eine Kamera mit möglichst gutem Rauschverhalten ist sehr vorteilhaft ebenso wie ein gutes Weitwinkelobjektiv mit möglichst großer Blende. Eine große Sensorfläche in Verbindung mit nicht zu großer Auflösung versprechen die besten Ergebnisse. Bildrauschen ist ein thermisches Problem. Umso höher die Oberflächentemperatur des Sensors desto stärker ist das Bildrauschen. Im Winter ist also das Bildrauschen wesentlich geringer als in einer lauen Sommernacht.

 

Bevor Du Dich ins erste nächtliche Abenteuer stürzt solltest Du die Grenzen Deiner Kamera ausloten. Mach dazu einfach Testaufnahmen mit geschlossenem Objektivdeckel mit verschiedenen ISO-Werten und Belichtungszeiten. Schau Dir die Bilder, vor Allem das Histogram, danach genau an. Wenn das Bild schon in der kleinen Vorschau deutliches Rauschen aufweist solltest Du deutlich unter diesen Werten bleiben. Bei der von mir verwendeten Nikon D750 ist meine persönliche Schmerzgrenze bei 20°C ISO 3200 mit 30 Sekunden Belichtungszeit. Das Rauschen lässt sich bei diesen Werten in den meisten Fällen in der Bildbearbeitung auf ein erträgliches Maß reduzieren. Für großformatige Prints eignen sich diese Bilder allerdings meist nicht.

Ebenfalls solltest Du testen was die Funktion "Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung" bringt. Das ist allerdings bei einem schwarzen Bild recht schwierig weil nicht erkennbar ist wie viel Struktur im Bild dadurch verschwindet. Ich fotografiere meist ohne diese Funktion. Der Hauptgrund ist, dass ich meist keine Lust habe mehrere Minuten zu warten bis ich das nächste Bild machen kann.

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Light Painting und Umweltschutz

Light Painting in der Natur

In der Euphorie während des Light Painting in der schönen Landschaft vergisst man leicht sich Gedanken über die Auswirkungen des eigenen Handels für Tiere und Pflanzen zu machen. 

Die Achtsamkeit gegenüber der Natur, und vor allem für andere Lebewesen sollte auch beim Light Painting nicht auf der Strecke bleiben. 

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Im Light Painting nichts Neues?

Light Painting, wer hat's erfunden?

Ich jedenfalls nicht. Und auch keiner der heute noch lebenden Light Painter. Wie Denis Smith letztens so treffend sagte: " Wir stehen alle auf den Schultern von Riesen". Aber auf wessen Schultern stehe ich? Auf ganz vielen würde ich sagen. In vielen Fällen weiß ich nicht einmal so genau auf wessen Schultern. Wer hat den ersten Orb gedreht? Wer die erste Kreisscheibe? Wer benutzte zuerst Plexiglas als Lichtpinsel? Keine dieser Fragen könnte ich sicher beantworten.

Und wenn wir nicht nur die eigentliche Lichtmalerei betrachten und über den Anteil "normaler" Techniken in der Fotografie, die zum Gelingen unserer Light Painting Kunstwerke beitragen, nachdenken wird die Anzahl der Schultern noch viel größer. 

Bei genauer Betrachtung unserer Arbeitsweise war alles schon mal irgendwie da, niemand hat in den letzten 10 Jahren etwas wirklich bahnbrechend Neues entwickelt.

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green eyes - Model: Dominic Poncé, Light: Sven Gérard

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Mache ich heute ein Bild? Oder schaffe ich es nicht?

Kreative Blockaden

Ich denke, jeder Light Painter hat Blockaden und bringt wochen- oder  monatelang kein (brauchbares) Light Painting auf den Sensor seiner Kamera. Die Gründe dafür können vielfältig sein, Krankheit, Zeitmangel, fehlende Ideen, kein Model, kein Assi, schlechtes Wetter und einiges mehr. Die entscheidende Frage sollte sein: Wie gehe ich damit um?

Da das Light Painting ein wichtiger Teil meines Lebens ist kann es durchaus schwierig sein in solch einer Situation ruhig zu bleiben und mir zu sagen, dass die Zeit der (guten) Light Paintings ganz sicher bald wieder kommen wird.

 

Ich beneide ja manchmal einige Kollege, die ganz offensichtlich dutzende oder gar hunderte Bilder "auf Halde" haben und diese dann irgendwann in den sozialen Netzwerken zeigen können.  Manche der gezeigten Bilder sind mehrere Monate alt.  Solch eine "Reserve" hatte ich noch nie, mehr als 10 frische Bilder waren noch nie in meinem Upload-Ordner auf der Festplatte.

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Safety First

Sicherheit im Light Painting

Es gab in meinem Leben als Light Painter schon recht viele gefährliche Situationen. Es war manchmal nur dem Glück geschuldet, dass ich mir bisher keine ernsthaften Verletzungen zugezogen habe. Gerade in der Euphorie in meiner Anfangsphase im Lightpainting habe ich mir viel zu wenig Gedanken über das Thema Sicherheit gemacht. Das kam erst viel später.

Aus diesem Grund möchte ich gerade den Light Painting Einsteiger mit diesem Artikel etwas für das Thema Sicherheit sensibilisieren. 

 

Sicher ist es wichtig sich voll und ganz auf das geplante Light Painting zu konzentrieren. Bevor Du beginnst solltest Du aber immer einige Regeln zur Sicherheit beachten. Das Meiste davon kann man im Vorfeld vorbereiten und irgendwann geht das dann in Fleisch und Blut über.

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Light Painting Schulprojekt

4 Tage Light Painting im Klassenraum

Erik hatte vor langer Zeit die Idee im Rahmen der Projektwoche an seiner Schule ein Light Painting Projekt durchzuführen. Coole Idee, dachte auch ich. In der Vorbereitung und Durchführung unserer Workshops sind wir mittlerweile schon sehr geübt, aber die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war für uns neu. Ich hatte keine genaue Vorstellung was uns erwartet. 

 

Vor fast einem Jahr fingen wir mit der Planung und Vorbereitung an. Einige Tage vor der Projektwoche konnten sich die Schülerinnen und Schüler für das Projekt einschreiben. Wir hatten die Befürchtung, dass wir die vereinbarten Plätze nicht voll bekommen werden. Erik machte Werbung für unser Projekt an der Schule. Völlig unnötig wie sich dann herausstellte; die Liste war innerhalb kürzester Zeit komplett gefüllt.  Viele Interessierte müssen leider bis zum nächsten Schuljahr warten.

 

Nachdem alle Formalitäten erledigt und ein mehr oder weniger gut geeigneter Klassenraum gefunden war ging es endlich am 27. Juni los. 

Wir luden einen großen Teil unserer Ausrüstung in das Auto und fuhren zur Schule. Alle Projektteilnehmer halfen sofort bereitwillig beim Ausladen und Hochtragen der Ausrüstung. Mit über 40 m² Molton verdunkelten wir gemeinsam den Raum und bauten uns eine schwarze Wand als Hintergrund. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Langzeitbelichtung und einer kurzen Vorstellung einiger Lampen und Tools fingen die Schüler sofort an mit vollem Eifer ihre ersten eigenen Light Painting Kunstwerke zu malen. 

Einige Ergebnisse des ersten Tages:

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10 Fragen an...

Pala Teth

Sein größter Antrieb ist der Spaß. In vielen seiner Light Paintings springt der Spaß, den er und seine Freunde während des Light Painting hatten, sofort auf den Betrachter über. Eine coole  Location, eine geile Idee, sauber gesteuertes Licht, die perfekte Wahl der Lichtfarben, gerne noch ein wenig ;-) Pyrotechnik - und fertig ist das Meisterwerk von Pala Teth. Für viele Light Painter auf der Welt ist er mittlerweile eine der größten Inspirationen. Viele haben seine Techniken, Ideen, Farben und Tools adaptiert.
Und so ganz nebenbei ist Pala Teth einer der angenehmsten Menschen, die ich bisher in meinem Leben kennenlernen durfte. 

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Warum ich immernoch Lost Places fotografiere

Verlassene Orte

Meinen ersten Lost Place habe ich 1989 fotografiert, das E-Werk in der Berliner Wilhelmstraße, lange bevor der legendäre Club dort einzog. Eines sonnigen Sonntags zog ich mit meiner Praktika BX20 los und fand ziemlich schnell und einfach einen Zugang in das Gebäude. Damals gab es noch keine tausenden Urbexer in irgendwelchen wichtigen Facebook-Gruppen. Vermutlich gab es noch nicht einmal Begriffe wie Lost Place oder Urbex. Zu dieser Zeit sind die meisten Wichtigtuer unter den Urbexern noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt oder waren noch nicht geboren.

Mein Interesse bestand und besteht in erster Linie an guten Fotos. Ich wollte nicht der Erste und der Einzige sein der Bilder von der Location hat. Ich wollte nicht meine Sammlung von verlassenen Orten erweitern. Ich war und bin Fotograf. Wenn mich ein Ort fotografisch nicht interessiert dann fahre ich nicht dort hin, egal wie exklusiv und "neu" die Location ist.

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10 Fragen an...

Roland Brei

Er ist (noch) nicht der Superstar unter den Light Paintern, aber spätestens seit den "Saturn" Bildern sollte man den Herren aus der Schweiz unbedingt ernst nehmen. Die allermeisten Betrachter konnten sich nicht vorstellen, dass man diese Bilder in einer einzelnen Belichtung umsetzen kann. Die Kollegen, die eine Idee hatten wie man es machen könnte haben das auf Grund des immensen Aufwandes dafür sofort verworfen. Und vielen Betrachtern ist vermutlich noch nicht einmal aufgefallen, dass sich die Lichtspuren des Orbs nicht mit den Spuren des Ringes kreuzen sondern sauber voneinander getrennt sind.

Um zu überprüfen ob meine Idee dazu in der Praxis funktioniert habe ich mich selbst an ein ähnliches Bild gewagt und kann bestätigen, dass man solch ein Bild durchaus in einer einzelnen Belichtung umsetzen kann.

 

Dieses Bild findest Du hier

 

Aber jetzt lass ich endlich Roland zu Wort kommen: 


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Convoy S2+ mit farbigen LED's

Light Painting mit modifizierten Taschenlampen

In den meisten Fällen benutzen wir Farbfilter vor weißen Taschenlampen um Farbe ins Bild zu bringen. Diese schlucken einen mehr oder weniger großen Teil des Lichtes. Ein Filter in dunklem Blau lässt nicht mehr als 10% des Lichtes der Taschenlampe durch. Aus den 3000 Lumen Anfangshelligkeit der Led Lenser X21R.2 werden also 300 Lumen. Im Bereich der Langzeitbelichtung könnte man natürlich einfach 10 Mal so lange belichten um die gleiche Helligkeit wie bei weißem Licht im fertigen Light Painting zu haben, schwierig wird es allerdings wenn ein Model im Bild 15 Minuten still stehen soll.
Diesem Effekt kann man begegnen in dem man farbige LED's mit hoher Leistung benutzt. Solche Taschenlampen kann man allerdings nicht fertig kaufen, ich habe jedenfalls bisher keine gefunden. Also, selbst ist der Light Painter. Mittlerweile habe ich mehrere Convoy S2+ mit Led's in verschiedenen Farben modifiziert.


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900 Lumen, Fokus, 28 Euro

Light Painting mit der Anker LC90

Die Anzahl fokussierbarer Taschenlampen ist ja recht überschaubar. Neben Led Lenser bietet Walther Taschenlampen mit gutem Fokussystem an... und die Firma Anker. Anker war mir bisher nur als Hersteller wirklich guter USB-Ladegeräte und Powerbanks bekannt. Vor einiger Zeit fand ich bei Amazon die nicht-fokussierbare Anker LC130 und bestellte sie. Offensichtlich vertreibt Anker die Lampen nur über Amazon. Den Artikel zur LC130 findest Du hier. Neben der LC130 und LC90 baut die Firma Anker die LC40. Unter dieser Bezeichnung findet man allerdings zwei verschiedene Lampen.  Anker LC40 Nr. 1 Anker LC40 Nr. 2 Ob ich die Lampe(n) bestelle weiß ich noch nicht. 400 Lumen ohne Fokus ist nicht sehr interessant für die Arbeit im Light Painting.


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Mach flott den Schrott

Light Painting Tools für wenig Geld

Dieser Artikel soll nicht so sehr eine Anleitung sein. Es geht eher darum, dass Du die Augen offen hältst und kurz überlegst und testest, ob das was Du gerade wegwerfen willst zum Light Painting geeignet wäre. Mindestens eine Taschenlampe, meist eine Led Lenser P5R.2, habe ich immer dabei. Wenn irgendetwas zum Light Painting Pinsel taugen könnte wird kurz die Lampe reingesteckt und getestet ob es geeignet ist. Im zweiten Schritt mache ich dann eine Testaufnahme vom neuen Light Painting Tool. Manch Einer war schon sehr erstaunt welch merkwürdige Sachen in unserem Light Painting Koffer zum Vorschein kamen.

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Kleine Taschenlampe, viel Licht?

12 cm Länge + 2,4 cm Ø + 130 g = 1000 Lumen

Wenn wir mit dem Auto direkt in oder an die Location fahren können spielt es keine Rolle ob wir 5 Led Lenser X21R.2, 50 andere Taschenlampen und 100 Ersatzakkus zum Light Painting mitnehmen. Der Kofferraum unseres Autos hat ein Volumen von fast 600 Litern, da passt alles rein was der Light Painter so braucht, oder brauchen könnte.

Wenn die Light Painting Session allerdings einen längeren Fußmarsch voraussetzt, oder wir mit dem Flugzeug oder der Fähre unterwegs sind, versuchen wir das Gepäck so weit es geht zu reduzieren, wir werden ja alle nicht jünger.

Die Lampen für die Light Painting Tools sind klein und leicht. Meist benutzen wir Led Lenser M3R und Led Lenser P5R.2 dafür. Wir packen davon 10 Stück plus Ersatzakkus ein und kommen damit locker durch die Nacht. Mindestens eine Led Lenser M7RX haben wir ebenfalls immer dabei. 

 


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10 Fragen an...

Teil 1 der Interview-Serie

In dieser Serie stelle ich in unregelmäßigen Abständen Light Painting Kollegen vor, die mich inspirieren, faszinieren oder deren Arbeiten mir einfach gefallen. 

Den Anfang macht Heinz-Jörg Wurzbacher. Gemeinsam mit seinem Partner Garry Krätz erschafft er Light Painting und Light Art Photography Bilder mit höchster Perfektion. Viel Spaß beim Lesen.

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Lumen, Lux, Watt? Welchen Angaben der Taschenlampenhersteller kann ich trauen?

Wie viel Helligkeit brauche ich im Light Painting?

Für ein Lightpainting wie das auf der rechten Seite genügen Lampen mit einem Bruchteil der Helligkeit der X21R.2. Der Raum war komplett dunkel, es ist keine Person im Bild die still halten muss und ich kann den Abstand zwischen Kamera und Licht frei wählen. Es ist relativ egal wie lange ich belichte und mit welcher  Blende ich dieses Light Painting aufnehme.

Hier habe ich 3 Led Lenser M3R benutzt. Diese liefern in der höchsten Stufe ca. 200 Lumen. 

Das Lightpainting habe ich mit der Nikon D750 und dem Meyer Optik Görlitz 35mm/f2 aufgenommen. Eingestellt hatte ich Blende 8 und ISO 100. Die Belichtungszeit betrug 98 Sekunden.

Eine weitere von uns häufig für solche Bilder verwendete Lampe ist die Led Lenser P5R.2 mit 270 Lumen.

 

Auch andere kleine Lampen mit einer Helligkeit von 150 bis 400 Lumen kann man gut für diese Art von Light Painting verwenden. Zu hell sollte die Lampe hier allerdings nicht sein, die Gefahr, dass Teile der Lichtfigur ausbrennen wäre dann recht groß.

Das hängt natürlich stark vom Einsatzzweck ab. Im Bild auf der linken Seite halte ich eine Led Lenser X21R.2 in der Hand. In der höchsten Stufe liefert diese 3200 Lumen, fast wäre ein Flugzeug auf dem Teufelsberg gelandet ;-) Mit weniger Helligkeit hätte ich länger ruhig in der Position stehen bleiben müssen. Vermutlich hätte ich die Lampe nicht viel länger ruhig halten können; das Bild wäre also so nicht möglich gewesen.

Mit einer zweiten X21R.2 mit oranger Farbfilterfolie hat Marla gleichzeitig die Umgebung ausgeleuchtet. Für das blaue Licht in der Kugel hatten wir einen RGB-Scheinwerfer mit einer Leistung von 10 Watt in der Kugel platziert. Wie wir diese Scheinwerfer für den Betrieb mit Akkus umrüsten erfährst Du hier.

Der Rest der Szene wurde von den Lichtern der Stadt ausgeleuchtet. Womit wir gleich beim nächsten Problem sind. Die Lichter der Stadt wären völlig ausgebrannt wenn wir länger belichtet hätten. 


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Eine Taschenlampe ohne Fokus im Light Painting?

Light Painting mit der Anker LC130

Da die Firma Led Lenser in letzter Zeit nur noch Lampen auf den Markt bringt, die nicht so gut für den Bereich Light Painting und Light Art Photography geeignet sind bin ich immer auf der Suche nach Alternativen. Ich kann im Light Painting keine Lampe benutzen die nach einiger Zeit langsam die Helligkeit reduziert. Was soll dieser Mist? 

Hersteller von Taschenlampen gibt es wie Sand am Meer. Die meisten Lampen kommen für den Einsatz im Bereich Lightpainting aus den verschiedensten Gründen nicht in Frage. Schlechtes Bedienkonzept, ungleichmäßiger Lichtkegel, kurze Laufzeit, hoher Preis, zu groß, abnehmende Helligkeit, unkonventionelle Stromversorgung... um nur mal einige zu nennen. 
Welche Lampen wir im Light Painting benutzen erfährst Du hier.

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Bildrechte im Light Painting

Wem gehört das Light Painting Bild?

Da ich kein Jurist bin kann und darf ich keine Rechtsberatung erteilen. Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern gibt nur mein laienhaftes juristisches Verständnis zu diesem Thema wieder. 

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THE PATH OF LIGHT

Light Painters United Berlin 2017

Auf der Seite lightpaintingblog.com findest Du den Bericht von Jannis Sid über unser Light Painting Treffen im September 2017. Dieses eindrucksvolle Erlebnis werde ich wohl nie vergessen. Viel Spaß beim Lesen. Thanks for this great article Jannis!

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Kaufberatung Objektive

Welche Objektive verwenden wir im Light Painting?

Nachdem Du jetzt hoffentlich die richtige Kamera für Deine Light Painting und Langzeitbelichtungen gefunden hast versuche ich heute bei der Entscheidungsfindung zum richtigen Objektiv zu helfen.

 

Die meisten (Einsteiger)Spiegelreflexkameras gehen gemeinsam mit einem Kit-Objektiv über den Ladentisch. Meiner Meinung nach sind die meisten dieser Linsen die 1,50€ für den Karton, in dem sie eingepackt sind, nicht wert. Also kauf lieber Kamera und Objektiv separat.

 

Ohnehin hat das Objektiv einen viel größeren Einfluss auf die Bildqualität als die Kamera. 

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Geplante Obsoleszenz

Was wir uns im Bereich Computer alles gefallen lassen müssen

Heute geht es um kein spezielles Light Painting Thema. Die meisten Light Painter werden aber wohl einen Computer inkl. Software und vielleicht auch einen Drucker benutzen um ihre Kunstwerke auszudrucken.

In anderen Lebensbereichen würden sich die allermeisten Menschen ein Vorgehen, wie es viele Hersteller im Bereich Computertechnik an den Tag legen, nicht gefallen lassen. Also warum funktioniert das in diesem Bereich?

 

Wikipedia definiert den Begriff so: "Geplante Obsoleszenz ist eine Strategie, in der die Obsoleszenz eines Produkts vom Hersteller geplant und konzeptionell vorgesehen ist.[1] Das Phänomen war schon mehrfach Gegenstand wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten, ist aber nach wie vor nicht klar definiert. Ein bekanntes Beispiel für die (vermeintlich) beabsichtigte Verkürzung der Lebensdauer von Produkten sind Drucker und Druckerpatronen, die das Ende ihrer Lebensdauer oft nicht nach tatsächlichem Verbrauch oder tatsächlicher Nutzung, sondern nach vom Hersteller festgelegten Seitenzahlen oder Zeiträumen erreichen."

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Taschenlampen für das Light Painting

Die ultimative Light Painting Taschenlampe...

so hell wie 'ne X21R.2, so groß wie 'ne M3R, Akkulaufzeit 30 Stunden, gutes Fokus-System, jede beliebige Lichtfarbe und Helligkeit, variabler Strobe-Modus, wasserdicht, so robust, dass sie nie kaputt geht, zu einem Preis von 25,99€?

... gibt es leider nicht. ... wird es vielleicht auch nie geben.

 

Es wäre sehr wünschenswert wenn wir nur 1 bis 2 leichte, billige Lampen im Gepäck haben würden um unsere Lightpainting Bilder umsetzen zu könne. Aber das wird wohl noch einige Jahre dauern.

Bis dahin sieht unser Gepäck so aus wie im Bild auf der rechten Seite.

 

Welche und wie viele Lampen braucht man nun aber im Light Painting? Dieser Beitrag soll ein wenig zur Erhellung beitragen.

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Light Painting Taschenlampen

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Kaufberatung Kamera

Welche Kamera brauche ich für Langzeitbelichtung und Light Painting?

Ich werde ja recht häufig von den verschiedensten Menschen um Rat bei der Wahl der richtigen Kamera gebeten. 
"Welche Kamera soll ich kaufen?" Das ist ungefähr als würde jemand fragen welches Auto er kaufen soll. Am besten ein rotes, würde ich sagen, mit 4 Rädern und einem Lenkrad.

 

Mittlerweile genügt für die meisten Zwecke die Kamera des Mobiltelefons, für Langzeitbelichtung und Light Painting muss allerdings was anderes her. Zumindest wenn das Ergebnis gut werden soll.

 

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10 Wünsche des Light Painters

Der Light Painting Künstler ist mit Sicherheit nicht die größte Zielgruppe für die Hersteller von Kameras und Objektiven. Einige meiner Wünsche wären aber aus meiner Sicht sehr einfach umzusetzen wenn man denn nur wollte. Und vieles würde auch anderen Fotografen von Nutzen sein. Einige meiner Wünsche werden aber wohl nie erfüllt werden. Entweder weil es tatsächlich nicht umzusetzen ist oder weil der Hersteller aus welchen merkwürdigen Gründen auch immer das nicht will.

Was würde das Leben des Light Painters einfacher machen?

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Transfer von Wissen im Light Painting

Light Painting Tutorials - sinnvoll oder nicht?

Im Light Painting gibt es zwei sehr kontrovers diskutierte Themen. Das eine Thema ist die Frage ob man in einer Belichtung arbeitet oder die Bilder am Computer bearbeitet und Techniken wie Live Composite benutzt. In zwei Artikeln habe ich mich mit diesem Thema befasst:
SOOC - Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Light Painting - fotografische Technik oder eigenständige Kunstform?

 

Um das zweite Thema, den Transfer von Wissen, soll es in diesem Beitrag gehen.

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Unser Light Painting Jahr 2017

Was für ein Jahr! Görlitz/Zgorzelec, Hiddensee, Malzfabrik, Teufelsberg, Gewinn des Fotoforum Awards "Light Art" und vor allem unsere Veranstaltung LIGHT PAINTERS UNITED - das Jahr 2017 wird uns wohl immer in guter Erinnerung bleiben.

 

Januar:

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Light Painting mit Feuerwerk

Pyrotechnik im Light Painting

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Death comes ripping

Eisfontänen sind die einfachste und kleinste Variante. Eine solche haben wir für die Pistole im Bild auf der rechten Seite verwendet. Die Fontänen sind ausdrücklich für die Verwendung in geschlossenen Räumen vorgesehen, sie produzieren keinen giftigen Rauch.

Für die Funken aus dem UFO haben wir einen kleinen Kat. 1 Vulkan (Zwergenaufstand von Pyroart) verwendet. Diese kleinen Vulkane werden in mehreren Farben als 10er Box verkauft. Der Preis für die Box liegt bei ca. 6€.

Auch andere Hersteller haben solche kleinen Leuchtartikel im Sortiment.

 

Wunderkerzen, Gold- und Silberregen, farbige Leuchtfackeln, Sommerfontänen und ähnliche Sachen lassen sich ebenfalls gut im Light Painting und in der Light Art Photography benutzen. Ein weiterer Vorteil dieser kleinen Feuerwekrskörper: sie machen sehr wenig Krach. Ich nerve also bei der Verwendung weder Mitmenschen noch Tiere.

Auch im Bereich des Silvesterfeuerwerks (Klasse 2) solltest Du beim Kauf darauf achten, dass die Dinger nicht so viel Radau machen, vor allem wenn Du sie auch außerhalb der Silvesternacht verwenden willst.

 

Von den oben genannten Sachen abgesehen verwenden wir gerne Römische Lichter in unseren Light Painting Bildern. Diese sind allerdings immer Kat. 2, dürfen also nur zu Silvester gehandelt und abgebrannt werden.

Römische Lichter sind in vielen verschiedenen Ausführungen und Farben erhältlich. Im Bild unten habe ich 2 12-schüssige von Keller abgebrannt. 

 

Ein guter Onlineshop ist die Feuerwerksvitrine, vernünftige Preise und zu fast allen Sachen gibt es ein kleines Video.

Welche Pyrotechnik ist geeignet?

Grundsätzlich kann man natürlich jede Art von Feuerwerk in einem Foto festhalten. Um wirkungsvolle Effekte im Light Painting umzusetzen solltest Du nicht wahllos mit den dicken Silvesterraketen im Bild rumballern sondern eher kleinere Feuerwerksartikel verwenden.
Im Bild auf der linken Seite haben wir einen kleinen Vulkan (Keller Vesuv) verwendet. Diese kleinen Vulkane und Fontänen haben darüber hinaus den Vorteil, dass man nicht gleich arm wird wenn das Bild nicht gleich beim ersten Versuch gelingt. Die Preise für diese kleinen Vulkane liegen zwischen 40 Cent und 1 Euro.

Selbst im Bereich des Jugendfeuerwerks, welches das ganze Jahr über frei gekauft und verwendet werden darf, finden sich einige für das Light Painting sehr interessante Sachen.

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Peng!

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Light Painting - Tipps für Einsteiger

Was brauche ich für meine ersten eigenen Light Painting Bilder?

Kamera für die Light Painting Fotografie

Zuerst einmal brauchst Du eine Kamera mit der Funktion "bulb". Dabei wird der Verschluss der Kamera solange geöffnet wie der Auslöser betätigt wird. Damit Du nicht während der gesamten Langzeitbelichtung den Finger auf den Auslöser der Kamera drücken musst solltest Du einen Fernauslöser anschließen. Ein einfacher Kabelauslöser mit der Möglichkeit den Auslöseknopf zu arretieren genügt völlig.

 

Du solltest eine eher kurze Brennweite verwenden damit der Abstand zwischen Kamera und Lichtquelle nicht zu groß ist. Für erste Versuche sind Brennweiten zwischen 24 und 50 mm (Kleinbild) gut geeignet. 

 


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Light Painting mit dem vollen Spektrum des Lichts

Infrarotes und ultraviolettes Licht im Light Painting

Kann man UV und IR in einer Belichtung aufnehmen?

Ja, das geht, wie im Bild auf der linken Seite zu sehen ist. Das ist allerdings alles andere als einfach.
Den meisten Menschen kommt jetzt sicher sofort die Frage in den Sinn wozu das gut ist. Ehrlich gesagt weiß ich im Moment noch nicht so genau ob wir das tatsächlich mal irgendwann kreativ und ernsthaft im Light Painting einsetzen können und werden. Einige Aspekte sind allerdings sehr interessant und mit anderen Techniken nicht umzusetzen.

Was brauche ich alles dafür?

Als erstes brauche ich eine Kamera die möglichst viel infrarotes Licht aufnehmen kann. Vor einiger Zeit habe ich meine alte Nikon D70 umgebaut. Den Artikel dazu findest Du hier: infrarot-light-painting

Die D70 ist darüber hinaus, im Gegensatz zu den meisten modernen Kameras, recht empfindlich für UV Licht. In normalen Fotos ist das ja eher ungewollt, für unseren Zweck allerdings genau das, was wir wollen.

Bei ebay kann man für 60 - 70€ eine D70 in gutem Zustand bekommen.


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Speicherkarten

Speicherkarte ist nicht gleich Speicherkarte

In diesem Artikel geht es um kein spezielles Light Painting Thema, diesmal werde ich einiges zum Thema Speicherkarten schreiben.

Niemand würde mit den Schultern zucken oder amüsiert sein wenn er 4 Stunden in der Kälte Light Paintings macht und später die Bilder am Computer nicht zu sehen sind weil die Speicherkarte sie nicht rausrücken will.

Ihr vertraut also diesem kleinem Stück Kunststoff und Elektronik eure Bilder an. Ich sehe immer wieder Fotografen, auch Profis, die in ihre 5000€ Kamera eine billige No-Name Karte stecken, klar kann das gut gehen, muss aber nicht. Ich benutze fast ausschließlich CF und SD-Karten von Lexar. Nein, ich werde nicht von denen gesponsert.

Seit meinem Umstieg auf die digitale Fotografie im Jahr 2002 ist mir nicht ein einziges Foto verloren gegangen und alle Karten von Lexar funktionieren heute immer noch.

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Light Painting - fotografische Technik oder eigenständige Kunstform?

Light Painting - Begriffserklärung

Wikipedia zum Thema Light Painting:

"Light Painting bzw. Light Writing (dt. Zeichnen/Malen/Schreiben mit Licht) ist eine fotografische Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien in der Regel bei Dunkelheit oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden."

Ich vermute, diesen Text hat jemand geschrieben der sich noch nie selbst ernsthaft und aktiv mit diesem Thema beschäftigt hat. 

Die Erklärung, dass das Ergebnis der Arbeit schließlich eine Fotografie ist greift hier einfach zu kurz.

 

Was sagt denn Wikipedia über den Begriff Fotografie?

"-eine bildgebende Methode,[1] bei der mit Hilfe von optischen Verfahren ein Lichtbild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort direkt und dauerhaft gespeichert (analoges Verfahren) oder in elektronische Daten gewandelt und gespeichert wird (digitales Verfahren)."

 

Zum Begriff künstlerische Fotografie weiß Wikipedia zu berichten:

"Als künstlerische Fotografie, Fotokunst oder Kunstfotografie werden Anwendungen fotografischer Mittel bezeichnet, bei denen ein inhaltliches oder formales Anliegen ausgedrückt werden soll (und deren Zweck meist nicht unmittelbar die kommerzielle Verwertung ist)" - Das hilft uns hier also auch nicht weiter.

 

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Die weiße Frau von Hiddensee

Gut. Der Begriff Fotografie beschreibt erstmal nur die technischen Aspekte der Aufzeichnung, mehr nicht. Es ist also eine Technik, ein Werkzeug. Dieses Werkzeug hat im Light Painting den gleichen Stellenwert wie die leere Leinwand für den Maler. Würde irgendjemand auf die blödsinnige Idee kommen einen Maler als Leinwandkünstler zu bezeichnen und der Leinwand damit eine Bedeutung beimessen die diese gar nicht hat? Ich denke nicht. Der Maler könnte auch auf einem Stück Klopapier, an einer alten Wand oder worauf auch immer seine Bilder malen.

 

An diesem Punkt haben wir es im Light Painting nicht so einfach. Die im Moment zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten erlauben uns nur unsere Kunst mithilfe einer Kamera zu speichern. Grundsätzlich ist es dem Light Painter aber völlig Schnuppe wie und womit sein Kunstwerk gespeichert wird, also mir jedenfalls. Ich würde auch einen Toaster auf das Stativ stellen wenn dieser meine Kunst festhalten könnte. 

Die Kamera ist die leere Leinwand im Light Painting

Nicht mehr und nicht weniger! Der Maler kauft eine bestimmte Leinwand, sicher gibt es dort Unterschiede in der Qualität. Er spannt diese auf einen Rahmen und beginnt zu malen. Niemand wird diesen Prozess und das Material auf dem das Bild entstanden ist thematisieren wenn er das fertige Kunstwerk betrachtet.

 

Aber warum wird im Light Painting die Kamera, also unsere leere Leinwand so sehr in den Vordergrund gerückt? 

Zugegeben, der Vergleich mit der Leinwand hinkt etwas. Mit vielen Kameras könnte ich gar kein Light Painting aufnehmen weil sie schlichtweg keine langen Belichtungszeiten steuern können oder das Bild nach 2 Minuten Belichtung durch starkes Rauschen unbrauchbar wäre. Das bedeutet allerdings nur, dass ich meine leere Leinwand besser auswählen muss als der Maler und mehr Geld dafür ausgeben muss. Dafür kann ich meine Leinwand aber immer wieder verwenden, und brauche nicht für jedes Light Painting eine neue.


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Was macht ein gutes Light Painting aus?

Was unterscheidet Light Painting von anderer Kunst?

Das Ergebnis unserer Kunstform Light Painting ist (meist) ein Bild, genau wie in der Malerei, der Fotografie oder anderen grafischen Techniken. Den Betrachter unserer Bilder interessiert üblicherweise überhaupt nicht mit welchen technischen Hilfsmitteln und mit welcher Arbeitsweise wir unsere Bilder erstellen. Dafür interessieren sich nur andere Light Painter. Die Zielgruppe für meine Bilder sind nicht in erster Linie die Kollegen, obwohl das dem Ego durchaus sehr zuträglich ist wenn den Kollegen meine Bilder gefallen. Meine Zielgruppe ist eher der nicht-lightpainting-affine Betrachter. Diesem ist erstmal völlig Schnuppe ob mein Bild Straight Out Of the Camera (SOOC) ist, mit Live Composite aufgenommen oder aus mehreren Ebenen am Computer zusammengebastelt wurde. Was jetzt natürlich nicht heißt, dass ich Live Composite benutzen würde oder meine Light Paintings mit Ebenen in der Bildbearbeitung erstelle. Der Anspruch in einer einzelnen Belichtung zu arbeiten ist nur für mich wichtig, nicht für den Betrachter oder Kunden.


Also sollte ein Light Painting als erstes so funktionieren wie jedes andere Bild auch. Wenn das Bild nicht sofort den Blick des Betrachters einfängt und festhält hat dieser beim nächsten Wimpernschlag schon das nächste Bild auf dem Monitor. Gut ist ein Bild nur wenn es der Betrachter länger als 1 Sekunde anschaut. In dieser ersten Sekunden denkt niemand über die Technik und Arbeitsweise zur Schaffung des Kunstwerks nach. In der heutigen schnelllebigen Zeit werden sicher 99,99% aller im Internet veröffentlichten Bildern nicht länger als 1 Sekunde betrachtet. Leute, die eine persönliche Beziehung zu demjenigen der das Bild veröffentlicht hat, mal ausgenommen. Welchen außen stehenden sollte das sechshundertvierundreizigste Bild der lustigen Hauskatze oder das gekonnt angerichtete Mittagsmahl auch interessieren? 

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Farben im Light Painting Teil 3

Physikalische Aspekte der Farben im Light Painting

English version on lightpaintingblog.com

 

Das Thema der ersten beiden Teile des Artikel war je eher theoretischer Natur. In diesem Teil beschäftigen wir uns nun mit der technischen Umsetzung im Light Painting. Welche Farben sind einfach zu benutzen, welche nicht? Kann ich verschiedene Farben im Light Painting mischen, und wenn ja welche und wie?

Wenn Du die beiden ersten Teile noch nicht gelesen hast findest Du sie hier:
Farben im Light Painting Teil 1

Farben im Light Painting Teil 2

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Farben im Light Painting Teil 2

Bedeutung für und Wirkung auf den Menschen

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10 coole Light Painting Tools für unter 10€

Für bestimmte Bilder muss es auch mal des große Besteck sein. Eine 5000 qm Halle, den Wald oder das Rapsfeld  kann ich mit der 10€ Lampe nicht ausleuchten, da muss dann schon die Led Lenser X21R.2 ran. Für viele Aufgaben im Light Painting  genügen aber auch einfache, billige Tools und Lampen. 

1. RGB LED-Scheinwerfer

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Infrarot Light Painting

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Light Painters United

Gemeinsam mit unseren Freunden von Aurora Movement machten wir uns eines Tages auf die Suche nach neuen Locations. Zuerst statteten wir der Malzfabrik Berlin einen Besuch ab, ein in den Jahren 1914-1917 im Berliner Stadtbezirk Schöneberg errichteter Industriekomplex. Im Jahre 1996 wurde die Malzfabrik stillgelegt. 
Wir waren überwältigt. Die Fabrik ist einem erstaunlich guten Zustand, viele Anlagen sind noch unversehrt vorhanden, Schrottdiebe und Vandalen wurden bisher erfolgreich ferngehalten. Wir sahen uns gemeinsam ein riesengroßes Gebäude mit unzähligen für unsere Kunst gut geeigneten Räumen an. Herzlichen Dank an Sally, die uns führte und zum Gelingen des Treffens einen großen Beitrag leistete.

Später fuhren wir zur ehemaligen NSA Abhöranlage auf den Teufelsberg. Der Teufelsberg ist mit einer Höhe von 120 Metern die zweithöchste Erhebung in Berlin. In den 1950er Jahren begann die US-Army auf diesem Trümmerberg mit dem Bau der Abhöranlage. Im Jahr 1991 wurde die militärische Nutzung aufgegeben, die amerikanischen und britischen Streitkräfte zogen ab. In den Jahren danach verfiel die Anlage, vor allem durch Vandalismus, immer mehr. Beeindruckend ist die Anlage dadurch allerdings nicht weniger. Wir nahmen unsere Lampen und Kameras mit und tobten uns einige Stunden in luftiger Höhe aus, wobei uns der Wind trotz sommerlicher Temperaturen mächtig um die Nase wehte.

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Farben im Light Painting Teil 1

Künstlerische und ästhetische Aspekte

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Als Fortsetzung des letzten blogs "Weniger ist mehr" geht es in diesem Beitrag um die harmonische Farbgestaltung im Light Painting.

 

 

In der Light Art Photography und im Light Painting lässt sich mit geeigneten Lampen und Farbfiltern (fast) jede Farbe in (fast) jeder gewünschten Sättigung und Helligkeit darstellen. Einige Light Painter sind oftmals versucht möglichst viele Farben in einem Bild darzustellen ohne sich offensichtlich der Wirkung der Farben auf das Auge des Betrachters und die Wirkung der Farben zueinander bewusst zu sein.

Auf der anderen Seite gibt es Light Painting Künstler die sehr konsequent mit Komplementärfarben arbeiten wie der geschätzte Pala Teth. Wenn man ausschließlich 2 Komplementärfarben im Bild benutzt kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Allerdings gefallen mir bestimmte Farben und/oder deren Sekundärfarben einfach nicht wie z.B. Violett und Grün.


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Weniger ist mehr

Wir hatten sicher alle schon mal die Idee, alles was wir können in einem Light Painting unterzubringen. Meist geht allerdings die Bildidee, wenn überhaupt vorhanden, dabei völlig unter. Oftmals frage ich mich bei überfrachteten Bildern was mir der Künstler damit sagen will. Was ist das Motiv? Wohin soll ich (zuerst) schauen? Welche Geschichte soll erzählt werden? ...
Wenn ich meine Bilder als eine Art technische Zeichnung oder Bedienungsanleitung verstehe ist das vielleicht eine gute Idee Kreisscheiben, Orbs, Domes und EL-Wire in ein einziges Bild zu malen. Wenn ich dann allerdings noch den Rest der Szene mit allen Farben des Regenbogens beleuchte habe ich vermutlich auch den letzten Betrachter vor den Kopf gestoßen. Die allermeisten geneigten Betrachter werden die Idee hinter dem Bild nicht verstehen, sie werden von der Fülle des Gezeigten überfordert und von den vielen Farben verwirrt sein.

 

Was macht meiner Meinung nach ein gutes Bild in der Light Art Photography aus?
Ein gutes Bild erzählt eine Geschichte.
Ein gutes Bild spricht den Betrachter emotional an.
Ein gutes Bild hält den Blick des Betrachters länger als 1 Sekund fest.

Ein gutes Bild stellt dem Betrachter Fragen, nicht nur technischer Natur.

Ein gutes Bild hat einen erkennbaren Bildaufbau. Nein, nicht unbedingt Drittelregel, goldener Schnitt oder ähnliches. Aber es sollte erkennbar sein, dass der Künstler über den Bildaufbau nachgedacht hat.
Ein gutes Bild führt den Blick des Betrachters zum wichtigsten Bildteil.
Ein gutes Bild stellt Farben harmonisch und überlegt dar. 
Ein gutes Bild lässt die Lichter nicht ausbrennen und hat in den Schatten sichtbare Zeichnung, obwohl dieser Punkt durchaus absichtlich missachtet werden kann wenn es der Bildaussage dienlich ist.
Andere technische Anforderungen wie Schärfe, Rauschen und Ähnliches lass ich mal außen vor.

 

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Mermaid awaits...

Ich versuche mal an diesem Bild mein Gedanken zu erklären:
Für mich erzählt dieses Light Painting eine Geschichte. Ob sie jedem Betrachter ebenfalls eine Geschichte erzählt, und ob es bei jedem Betrachter die gleiche Geschichte ist spielt für mich keine große Rolle. Sicher freue ich mich, wenn mein Bild auch anderen Menschen gefällt, aber letztendlich mache ich meine Bilder für mich. Ich muss sie verstehen und gut finden, alles andere kommt erst an zweiter Stelle.

 

Wer gerne am Meer ist wird sich wohl sofort emotional auf dieses Bild einlassen (können), oder? Warme Farben am Himmel, Sternenhimmel, eine schöne, mysteriöse Meerjungfrau... 

 

 


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2 Wochen auf der Insel Hiddensee

Unser zweiwöchiger Aufenthalt auf Hiddensee sollte eigentlich der Erholung dienen, aber wir konnten die Finger nicht vom Light Painting lassen.

Nachdem wir tagsüber nach passenden Fotokulissen suchten, packten wir an einigen Abenden unsere Ausrüstung ein und gingen los, Kunst zu machen. Dazu muss man wissen, dass die Insel autofrei ist, wir arbeiteten also minimalistisch mit Rucksack und Fahrrad.

Zuerst versuchte sich Sven an ein paar Strohballen, leider funktionierte das Tool nicht so wie erhofft, so dass er frustriert aufgab.

Nun machten wir das von mir schon in Berlin geplante Bild „Der Mönch von Kloster“. Auf Hiddensee gab es das Kloster St. Nikolaus, welches vom 13. bis zum 16. Jahrhundert als Zisterzienserabtei bestand. Unser Bild entstand an der alten Klostermauer. Sven war mein Model und ich bediente Kamera und Licht.

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
2 + 1

Ein Nachtbild vom Leuchtturm musste auch wieder her. Netterweise kam in dieser Nacht der Leuchtturmwärter vorbei um das Licht im Treppenhaus einzuschalten.

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Mermaid awaits...

Als Letztes wollen wir noch ein paar Lightpaintings am Strand realisieren. Dazu kam Erik diesmal mit. Er hatte auch noch eine Bildidee, die er gern umsetzen wollte. Sven erstellte den Orb am Strand, dann machte ich mein „Boot“ und Erik malte den „Flügelmann“ in die Nacht. Weil der Mond so schön schien, entstanden noch ein Orb im Wasser von Sven und das Bild „Wassergeist“ von mir.

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Flügelmann
Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Wassergeist

Natürlich haben wir auch andere Fotos gemacht und uns prächtig erholt. Wellenbaden, Bernsteinschleifen, Fahradfahren, Eis essen, „Moby Dick“ in der Seebühne, Hafenfest, Freunde treffen und die Seele baumeln lassen.

 

Als nächstes gibt es wieder einen Einsteigerworkshop „Lightpainting“ im Studio. Vielleicht sehen wir uns dort.

 

Marla

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Der Mönch

Da Sven so unzufrieden mit seinem ersten Heuballenbild war, ging er am nächsten Tag noch einmal los. Er fand eine schöne Stelle und konnte mit einem neuen Tool nun sein Bild erstellen.  

Night Photography
Leuchtturm

Wir hatten noch ein Bild geplant, welches wir eigentlich schon im letzten Jahr umsetzen wollten. „Die kleine Meerjungfrau“. Dazu hatte Sven ein Tool für die Fischschuppen gebaut. Wir gingen also nachts zum Strand. Der Wind wehte, es war recht frisch. Wir suchten uns eine schöne Stelle und diesmal fungierte ich als Model und Sven machte die Performance und bediente die Kamera. Leider war das Tool auf dem Weg zum Strand im Rucksack zerbrochen. Zuerst wollten wir abbrechen, aber dann haben wir improvisiert. Das Ergebnis finde ich sehr gelungen.

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
beach ball
Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Das Boot
Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Wasserball

Kann man mit Open Source Software professionell arbeiten?

Um die Antwort mal gleich vorweg zu nehmen: Ja, kann man!

Irgendwann hatte ich die Schnauze voll von den Bluescreens, ich wollte nicht mehr 30% meiner Zeit am Rechner damit verbringen das Betriebssystem am Leben zu erhalten. Seit nunmehr über 20 Jahren arbeite ich ausschließlich mit Linux Betriebssystemen, aktuell mit Open Suse Leap 42.2, und ich habe es bisher nicht bereut.
Die allermeisten Menschen benutzen mittlerweile quelloffene Systeme, jeden Tag, meist ohne sich großartige Gedanken darüber zu machen. Auf dem Smartphone läuft Android (Linux), auf dem Tablet läuft ebenfalls Android, das Betriebssystem des Routers ist ein Linux-System, das Betriebssystem des smarten Fernsehers ist ein Linux-System , der digitale Reciever... und, und, und. Und die Geräte mit dem angebissenen Obst funktionieren auch nur deshalb halbwegs vernünftig weil das eben auch ein Unix-Betriebssystem ist, nur eben nicht quelloffen.

 

Einzig in der Welt der PC's ist Windows nicht tot zu kriegen. Das dürfte hauptsächlich daran liegen, dass, aus welchem nicht nachvollziehbarem Grund auch immer, die meisten Computerkisten mit vorinstalliertem Windows verhökert werden. Müssten die Leute beim, oder nach dem Kauf des neuen Rechenknechts überlegen und selbst entscheiden welches Betriebssystem auf den Kasten kommt, würde wohl kaum jemand Windows benutzen. Schon allein auf Grund der Kostenneutralität (ja, wirklich, diese Kommunisten verschenken Linux!) würden die allermeisten Leute wohl Linux benutzen. Auf der Rechnung für den neuen Computer steht ja nicht, dass Microsoft 70 Tacken für die Windowslizens vom Kaufpreis abbekommt. 
Aber der eigentlich wichtige Grund ist ein anderer, die Software ist quelloffen. Jeder, der die Programmiersprache versteht kann sehen was die Jungs und Mädels da programmiert haben. Und es kommt noch besser: jeder Fehler im Programmcode kann und soll von jedem der es kann ausgebügelt werden. Ich muss nicht warten bis Microsoft meint ein Sicherheitsloch an ihrem tollen "Patchday" zu stopfen, weil niemand außer ihnen selbst das kann und vor allem darf. 

Aber ich schweife ab...


Mein üblicher Arbeitsablauf bei der Bearbeitung meiner Bilder sieht so aus:
Ich stecke die Speicherkarte in den Kartenleser. Es startet automatisch Rapid Photo Downloader. Das Programm kann nix weiter als Fotos von der Speicherkarte auf den Rechner kopieren. Aber wie bei Linux üblich (eine Aufgabe - ein Programm) kann es das sehr gut. Das Programm erstellt automatisch Ordner auf der Festplatte nach dem Aufnahmedatum (aber natürlich auch nach anderen Kriterien wenn man will), kopiert die entsprechenden Bilder in den oder die Ordner und legt im Anschluss eine Sicherungskopie auf der externen Festplatte nach dem gleichen Schema an. Wenn es damit fertig ist hängt es die Karte aus und schließt sich selbst. Cool, oder?


Danach starte ich Darktable, das ist ein schönes Programm zur Rohdatenkonvertierung, also Adobe Lightroom für ohne Geld. Zugegebenermaßen ist das etwas gewöhnungsbedürftig in der Bedienung, aber die Ergebnisse lassen wenig Spielraum zum meckern. Und nach einer kurzen Einarbeitungszeit kommt man gut damit zurecht. 


Zur Verwaltung meiner Bilder benutze ich digiKamDas lässt keine Wünsche offen, schaut es euch einfach an. Seit einiger Zeit haben die Jungs auch eine Version für Windows am Start falls ihr nicht gleich das Betriebssystem wechseln wollt.


Zur Erstellung von HDR-Bildern benutze ich Luminance. Für die Freunde der Panorama-Fotografie gibt es Hugin. 

 

Was bleibt noch? Ach ja, Photoshop. Da gibt es natürlich auch was von den Open Source Kommunisten: GIMP.  Gimp ist anders als PS, mittlerweile behaupte ich, dass es besser ist als PS, nicht nur weil es nichts kostet. Die Einarbeitungszeit ist für jemanden der weder Photoshop noch Gimp je benutzt hat sicher bei beiden Programmen gleich. Wenn ich seit 20 Jahren mit Photoshop arbeite ist es allerdings bestimmt nicht einfach und bequem auf ein komplett anders aufgebautes Programm zu wechseln. Aber ich war irgendwann nicht mehr bereit dieses fragwürdige Geschäftsmodell weiter zu unterstützen. Wenn ich mir vor 6 Jahren PS für 1500€ gekauft habe und dieses jetzt auf einen neuen Rechner installieren will geht das nicht mehr weil Adobe nach 5 Jahren die Aktivierungsserver abschaltet. Ich habe also das Programm vor 6 Jahren nicht gekauft sondern für 5 Jahre gemietet. Das Problem ist nur, dass das so nicht im Vertrag stand. Ich stell mir das mal in anderen Lebensbereichen vor... Und über diese Abo-Nummer mit Speicherung meiner Daten in einer US-Amerikanischen Wolke, und dann noch mit Donald Duck als Präsident, der sich einen Dreck um geltende Vereinbarungen zum Datenschutz kümmert, will ich lieber erst gar nicht nachdenken.
Egal wie gut oder schlecht das ist, egal ob es ein angeblicher Standard ist, ich lass mich einfach nicht so gerne verarschen! Letztendlich ist das aber meiner Meinung nach genauso wenig Standard für Fotografen wie die Maschinen mit den lustig spiegelnden Displays der Firma Apple auf denen man nicht ergonomisch und farbsicher arbeiten kann.  Aber wenn man 10 mal am Tag hört, dass man als Fotograf nur Apple benutzen kann glaubt man das womöglich irgendwann. Es gibt ja auch Leute die glauben, dass ihr Deo 72 Stunden wirkt weil's drauf steht... und dann mit der U-Bahn fahren.
In diesem Sinne wünsche ich euch immer gutes Licht.
Euer Sven

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Light Painting Porträts mit Glasfasern

Zum Erschaffen einzigartiger Light Painting Porträts braucht ihr nicht mehr als eine Kamera, ein Objektiv, ein Stativ, ein Bündel Glasfasern und eine Lampe. Und natürlich ein Model.

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
self portrait #1

Alle in diesem Beitrag gezeigten Bilder habe ich alleine gemacht. Für den Einstieg in diese Light Painting Technik empfehle ich euch, dass ihr zu zweit arbeitet. Kamera bedienen, mit den Glasfasern im eigenen Gesicht rumfuchteln ohne sich die Augen auszustechen und dann noch darauf achten ein nicht allzu blödes Gesicht zu machen ist alles andere als einfach.

 

Zuerst habe ich meine Nikon D750 auf dem Stativ befestigt. Zum Einsatz kam bei allen Bildern mein Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm/f2. Für diese Aufnahmen  könnte man durchaus auch eine längere, also klassische Porträt-Brennweite, verwenden, wenn der Raum etwas größer ist als in meinem Fall. 
An die Stelle, an der ich später stehen wollte, stellte ich ein zweites Stativ auf um den Fokus einstellen zu können. Bei der Arbeit zu zweit funktioniert das natürlich einfacher weil ihr einfach euer Model an die richtige Position stellen könnt und sie oder er dann einfach dort stehen oder sitzen oder liegen bleibt. 

 

Danach machte ich einige Testaufnahmen um die zur Helligkeit des Tools und der geplanten Bewegungsgeschwindigkeit passende Blende zu ermitteln. Im Bild links war dies f11. 

 

Für das Light Painting habe ich in diesem Bild ein Bündel weißer Glasfasern benutzt. Das Tool ist ca. 30cm lang und besteht aus vielen dünnen Glasfasern, genau wie die lustige Glasfaser-Lampe die Oma 1978 auf dem Wohnzimmertisch zu stehen hatte. Am hinteren Ende des Bündels hatte ich zwei Farbfilter-Folien und eine Led Lenser P5R.2 befestigt.

 

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Profi? Amateur? Was bin ich? Was will ich sein?

Schauen wir uns zuerst einmal die Begriffe an:
Professionell bedeutet erst einmal nur, dass jemand das was er treibt als Beruf ausübt. Also er verdient sein Geld damit. Es bedeutet nicht, dass er auch wirklich gut in dem was er tut ist, und schon gar nicht, dass er per se besser ist als jemand der kein Geld damit verdient. Da der Glaube, gerade in Deutschland, an irgendwelche Regeln, Berufs- oder sonstige Abschlüsse recht groß ist, herrscht oft die Meinung, dass der mit dem Berufsabschluss in der Tasche  grundsätzlich bessere Arbeit abliefert als ein Amateur. Das mag in vielen Bereichen und Berufen auch stimmen. Ich würde bestimmt nicht zu einem Arzt gehen, der kein abgeschlossenes Medizinstudium hat. Aber ob der Bäcker eine Berufsausbildung hat, oder der Frisör ist mir relativ Schnuppe. Wichtig ist nur, dass die Brötchen gut sind und die Frisur sitzt. Ja, ich weiß, der Vergleich mit dem Frisör ist in meinem Falle recht albern. 
Im Bereich der Light Art Photography oder des Light Painting gibt es keine Berufsausbildung. Eine Ausbildung zum handwerklichen Fotografen würde mir dafür nicht viel nutzen, die Kamera ist ja in den meisten Fällen nur unsere leere Leinwand. Zumal ich seit über 40 Jahren ambitioniert fotografiere und mein Wissen im Bereich Fotografie mittlerweile deutlich umfangreicher sein dürfte als das, was in einer 3½-jährigen Berufsausbildung vermittelt werden kann. 

 

Aber natürlich wird der Berufsfotograf immer den Versuch unternehmen sich vom Amateur abzugrenzen in dem er seine Professionalität betont. Und das muss er auch, er ist schließlich auf die Einnahmen angewiesen um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und nicht die Leasingrate für den Dritt-Porsche. Also in den meisten Fällen jedenfalls.

 

Amateur stammt vom lateinischen Begriff für Liebhaber ab. Der Amateur verdient also meist kein Geld mit dem was er tut sondern macht dies aus Liebhaberei. Das hat so einige Vorteile. Erstmal rattern nicht dauernd Zahlen durch seinen Kopf, er muss sich keine Gedanken über Marketing, Werbung, Kundengewinnung, Steuererklärung und anderen Kram machen. Er kann somit unter Umständen viel mehr Kraft und Zeit in sein eigentliches Tun investieren. Außerdem kann er genau das machen worauf er gerade Bock hat. Er muss keine Rücksicht auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden nehmen. Er muss sich keine Gedanken darüber machen ob vielen anderen Menschen seine Arbeitsergebnisse gefallen, er will ja schließlich kein Geld damit verdienen. 
Die allermeisten Light Art Fotografen und Light Painter sind Amateure. Sie machen das aus einem einzigen Grund: sie haben Spaß an dem was sie tun! Eine bessere Motivation kann es meiner Meinung nach nicht geben. 

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Photonenrotor #81

Was bin ich?
Ich verdiene Geld mit meiner Light Art Photography, also bin ich professioneller Light Art Fotograf.
Ich mache Bilder nach meinen Vorstellung, ohne Rücksicht darauf, ob ich damit Geld verdienen kann. Also bin ich Amateur. 
In einigen Fällen sogar beides gleichzeitig. Ansonsten ist dieser Spagat alles andere als einfach.
Da die Kosten für die benötigte Ausrüstung und die Reisekosten zu den Locations zuweilen recht hoch sind bin ich auf Einnahmen angewiesen, ansonsten könnte ich viele Light Art Bilder gar nicht umsetzen. Der Zeitaufwand ist meist recht groß, in der gleichen Zeit könnte ich mit einer "richtigen" Arbeit sicher viel mehr Geld verdienen. Allerdings könnte ich dann nicht mehr weitgehend wie ein Amateur arbeiten. 

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Druckt eure Bilder!

Es ist immer ein besonderes Erlebnis von einem Bild, in dem viele Stunden Arbeit stecken, einen großen Print in guter Qualität in den Händen zu halten. Kein Vergleich zur Darstellung auf dem Monitor, egal wie groß und gut dieser ist. 
Allerdings gibt es auch beim Print recht große Unterschiede in der Qualität. Für den Schnappschuss mit dem Mobiltelefon mag der Druck aus der Maschine beim Drogeriemarkt völlig genügen, für den großen Print eines wirklich guten Bildes aber sicher nicht. 
Prints auf Papier bis zur Größe A3 drucke ich selbst aus. Ich benutze dafür einen Epson XP-960. Einzig die Mondpreise für die Tintenpatronen sind nicht akzeptabel. Das ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal von Epson, mittlerweile versuchen alle Hersteller die relativ geringen Preise für ihre Drucker durch den Umsatz mit ihren Tintenpatronen zu kompensieren. Für meinen Epson- Drucker gibt es zahllose Hersteller für kompatible Tintenpatronen. Ich habe Patronen von 5 oder 6 Herstellern getestet. Keine Patrone war zufriedenstellend. Entweder waren die Farben und somit das Ergebnis nicht gut oder, noch häufiger, die Tinte hat den Druckkopf verstopft und ich hatte lauter lustige Streifen auf den Bildern. Seit einiger Zeit benutze ich ein Nachfüllsystem von Farbenwerk. Die Erstausstattung ist zwar etwas teurer als die billigen, nachgebauten Patronen, aber dafür ist das Druckergebnis genauso gut wie mit den Originalpatronen von Epson. Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Benutzt die beigelegten Gummihandschuhe, die Farbe geht nur sehr langsam wieder von den Händen ab.

 

Links:
http://farbenwerk.com/
Epson XP-960 bei Amazon

Sihl Masterclass High Gloss bei Amazon
Sihl Masterclass Lustre bei Amazon 

 

Größere Prints, Drucke auf anderen Materialien wie Acryl, Metall, Holz oder Leinwand lasse ich bei Whitewall anfertigen. 

Allzeit gutes Licht wünscht

Sven

Erfolg bei Instagram?

Ich poste meine Bilder u.a. bei flickr, 500px, Facebook, View Fotocommunity, c't Fotografie, Fotoforum und 1x.com. Bei all diesen Plattformen habe ich ein grobe Idee wie sie funktionieren und was ich dort erwarten kann. Einzig Instagram verstehe ich bis heute nicht. Ich weiß gar nicht so genau wie lange ich schon bei Instagram angemeldet bin. Seit 1 Jahr, seit 2 Jahren...? Vermutlich irgend etwas dazwischen.  Es mag meinem hohen Alter (75% der Instagramer sind unter 30)  geschuldet sein oder an meinem künstlerischem Anspruch liegen. Meine Idee ist es dort meine Arbeiten zu präsentieren und Feedback dafür zu bekommen, um mit diesem Feedback dann in der nächsten Woche bessere Bilder zu machen. Das scheint aber im Fall von Instagram eine völlig abwegige Idee zu sein. 99,9% der Leute dort sind nur geil auf irgendwelche Zahlen. Es ist wichtig viele Follower und Likes und Kommentare zu haben, völlig emanzipiert davon ob der abgelieferte Content völlig belangloser Schrott ist. 

Da wird dann gerne ganz tief in die Trickkiste gegriffen um die Zahlen in die Höhe zu treiben:
- Follow for Follow. Ich folge Leuten deren Bilder mir gefallen und sonst niemanden! Und ich hoffe, meine aktuell 958 Follower folgen mir auch nur deshalb weil sie meine Bilder sehen wollen.
- Like for Like. Siehe oben.
- Likes und Kommentare kaufen. Ja das geht. Es gibt dutzende Anbieter bei denen ich für jedes Bild 1000 Likes, oder wie viel auch immer, von irgendwelchen Fake-Accounts kaufen kann, oder 1000 Follower, Kommentare... Wozu sollte ich so etwas tun? Ich will ECHTE Follower und Likes!
- Geld dafür bezahlen um in irgendwelchen großen Sammelaccounts gefeatured zu werden? FUCK YOU! Ohne den geteilten Content der Fotografen wärt ihr gar nichts! Ihr müsstet die Fotografen dafür bezahlen, dass ihr die Bilder verwendet.
- Mitgliedschaft in einem oder mehreren Pools in denen sich die Leute dazu verabreden ihre Bilder zu einer bestimmten Uhrzeit gegenseitig gut zu finden und zu kommentieren. Ja meinetwegen, allerdings ist mir für diesen Blödsinn meine Zeit zu Schade. Und unbedingt ehrlich und echt ist das auch nicht.

Seit der Umstellung von der chronologischen Darstellung der Bilder zu diesem gefilterten Stream wie bei Facebook werden diese Auswüchse immer schlimmer. Und wozu das Ganze? Viele träumen vom schnellen, großen Geld. Aber selbst wenn es mir gelänge Geld für irgendwelchen verwerflichen Werbeblödsinn zu kassieren bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Blase ganz schnell platzen wird. 

 

Erfolgreich sind dort fast ausschließlich Leute, die jeden Tag ein sehr ähnliches Bild posten oder Bilder hochladen die schon 5000 andere Leute vor Ihnen fotografiert und bei Instagram gepostet haben. Das entspricht jetzt nicht unbedingt meinem künstlerischen Anspruch, aber um diesen geht es auf dieser Plattform ganz offensichtlich nicht.

 

Ich werde meine Studien bei Instagram noch etwas fortführen, es sei denn, die Freunde löschen meinen Account weil ich versehentlich ein Tittenbild hochgeladen hab. 


Icke bei Instagram

Bleibt euch treu und allzeit gutes Licht

Sven

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Wie entsteht ein Light Art Bild?

Als erstes stellte ich ein großes Stativ auf und befestigte drei Led Lenser M3R mit verschiedenen Lichtformern für die Kreisscheibe. In diesem Fall ein 1 Meter langes, dünnes Plexiglasrohr und zwei ca 20 cm. lange kürzere Rohre. Die drei Testaufnahmen sind rechts zu sehen. Im fertigen Bild hab ich mich dann allerdings für eine vierte Variante entschieden. 
Das Aussehen der Scheibe lässt sich recht einfach durch unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten ändern. Der Nachteil ist allerdings, dass ich, wenn ich die Scheibe nochmal genau so wiederholen will, auch wieder genau die gleiche Drehzahl haben muss. Da dieses allerdings gefühlt die zehntausendste Scheibe war die ich gedreht habe, habe ich mittlerweile ein ganz gutes Gefühl für das Tempo.

Als nächstes musste dann die Sonne aus dem Vorraum ausgesperrt werden damit der helle Fleck im Bild rechts  verschwindet.

Um die Laserstrahlen sichtbar zu machen wurde erstmal die Nebelmaschine angeworfen. Der Rauch der Pyrotechnik hätte sich nicht dafür genügt, zumal dieser recht schnell nach oben steigt. Nach 6 Testaufnahmen hatte ich den Laser hinter unserer Uschi ausgerichtet. Da kann man schnell verzweifeln, wir reden hier von wenigen Millimetern und wenigen Grad Bewegung hinter dem Model. Ungeduldigere Charakter hätten den Laser wahrscheinlich schon mehrfach aus dem Fenster geworfen.

Ich benutzte einen roten Laser mit 500 mW. Dadurch war die Zeit um den Laser sichtbar zu machen sehr gering. Allerdings ist das Teil alles andere als ungefährlich. In den Strahl eines solchen Lasers schaut man nur einmal in seinem Leben. Ich war zum Zeitpunkt der Aufnahme alleine im Atelier und trug eine Schutzbrille. 

Zunächst entsteht ein solches Bild erstmal im Kopf des Künstlers. Ob es sich dann tatsächlich so umsetzen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Einige Bildideen schwirren schon lange Zeit in meinem Kopf umher. Einige von ihnen werde ich bestimmt nicht auf den Sensor bekommen. Für andere Ideen wird der Zeitpunkt der Verwirklichung irgendwann kommen.

Die Idee für dieses Bild kam mir recht spontan. Es entspricht, von der störenden Deckenkonstruktion abgesehen so ziemlich meiner Idee.
Da der Fokus auf dem Sensenmann und des Höllentors dahinter liegen sollte musste ich nicht nach einer Location suchen. Das Bild entstand in unserem Berliner Atelier. Die Halle ist dunkel, man kann also zu jeder Zeit die Lampen durch die Dunkelheit bewegen.

Teil 2 der Choreografie: der Sensenmann.
Da weder Gesicht, noch sonst sehr viel vom Model zu sehen sein sollte war dieses Mal Uschi unser Model. Uschi hat viele Vorteile. Sie steht stundenlang still, zappelt nicht herum und quatscht nicht so viel. Da Uschi allerdings recht unbeweglich ist dauerte es eine Weile ihr die Kutte über zuziehen. Als nächstes hab ich die Sense zusammen gebaut und unserer Uschi am Arm festgebunden. Als der Sensenmann dann vernünftig vor der Kreisscheibe ausgerichtet war machte ich die nächste Aufnahme. Zuerst dem Sensenmann mit einer P5R.2 kurz ins Gesicht geleuchtet, dann die Kreisscheibe gedreht und zum Schluß mit einer X21R.2 mit roter Farbfilterfolie von hinten beleuchtet.
Fehlten noch der Laser und die Pyrotechnik.

Für den Pyro machte ich keine Testaufnahme. Es dauert mit einem starken Lüfter mindestens 20 Minuten um den Rauch aus der Halle zu bekommen. So viele Raucherpausen hatte ich nicht eingeplant. ;-)
Also ging es an die Umsetzung der gesamten Choreografie. Bei komplexeren Light Art Bildern mache ich mir manchmal Notizen. Bei recht "einfachen" Light Painting, wie diesem hier, genügt es mir die einzelnen Schritte im Kopf genau zu planen: 
- Kamera auslösen
- dem Sensenmann ins Gesicht leuchten
- Kreisscheibe drehen
- Lampen der Kreisscheibe aus, Pyro anzünden und drehen
- mit der Nebelmaschine den Bereich, in dem die Laserstrahlen sichtbar werden sollen einnebeln

- Laser und Kicklicht einschalten

Ende der Choreografie.

Das Bild ganz oben ist der erste Versuch. Mich störte sofort, dass der Pyro durch den Stahlträger oben unterbrochen wurde. Eine wirkliche Abhilfe gab es nicht. Der Träger wiegt schätzungsweise 5 Tonnen und ist mit einer qualitativ hochwertigen Schweißnaht befestigt. Eine andere Aufnahmeposition ohne Träger oder andere störende Dinge im Bild gibt es nicht. 
Einzige Möglichkeit war hier die Verwendung eines kleineren Feuerwerks. Die beiden Aufnahmen (links) wirken allerdings nicht annähernd so wie der erste Versuch mit dem großen Feuerwerk. Also blieb es beim ersten Versuch. Das passiert nicht so häufig, meist benötige ich mehr Versuche bis zum endgültigen Ergebnis.


Ich habe irgendwann mal entschieden, dass ich aufhöre wenn die zwei nächsten Versuche nicht besser sind als das Bild davor.  Man verzettelt sich dann meist und verplempert viel Zeit ohne ein wirklich besseres Ergebnis zu bekommen. 

Der gesamte Zeitaufwand für diese Light Art Photography betrug inkl. Auf- und Abbau der Szene sowie einigen kleinen Pausen ca. 3,5 Stunden. 

 

Allzeit gutes Licht wünscht
Sven

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1 Second Light Painting

Das muss einfach manchmal sein: 

Meist arbeite ich anders; überlegt, geplant und reproduzierbar. Aber manchmal bewege ich mich frei mit den Lampen vor der Kamera.
Ich hatte hier die Kamera auf 1 Sekunde Belichtungszeit gestellt, das Drehrad auf kontinuierliche Belichtung gedreht den Fernauslöser arretiert und los ging's mit der Light Painting Session. Mehrere Minuten habe ich verschiedene Lampen vor der Kamera bewegt. Die Ausschussrate ist recht hoch bei dieser Art  des Light Painting, aber einige Bilder sind dann doch recht sehenswert.

Alle Bilder habe ich mit dem Meyer Optik Görlitz Figmentum 35mm/f2 aufgenommen.

 

Allzeit gutes Licht wünscht

Sven

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Erster Workshop "Choreographische Fotografie"

Am 6. Mai 2017 fand unserer erster Workshop zum Thema choreographische Fotografie statt. Bei der Planung und Vorbereitung des Workshops kamen mir zuweilen einige Zweifel ob dieses Thema überhaupt interessant genug für einen Workshop ist, und vor allem ob es mir gelingt das notwendige Wissen und die Techniken in der relativ kurzen Zeit zu vermitteln. Die Teilnehmer sollten ja schließlich mindestens 2-3 gute Bilder mit nach Hause nehmen und nach dem Workshop in der Lage sein solche Bilder auch ohne meine Hilfe umzusetzen.

Choreographierte Bewegungen der Kamera während einer Belichtung sind schließlich schon noch was anders als Bewegungen mit Lampen vor der Kamera wie im "normalen" Light Painting und der Light Art Photography. Meine Erfahrungen aus den bisherigen Light Painting Workshops halfen mir hier nur bedingt weiter.

choreographische Fotografie, Light Painting, Light Art Photography
Museumsinsel © Micaela Zirra

Alle Teilnehmer waren vom ersten Augenblick an begeistert vom Thema und den Bildern. Sie hatten sofort gute Ideen und einen guten Blick für ihre Motive. 

choreographische Fotografie, Light Painting, Light Art Photography
Berliner Dom © Micaela Zirra

Ich danke meinen begeisterten Teilnehmern, sowie Marla Singer und André Künzel für die Unterstützung. Sicher werden wir einen weiteren Workshop zu diesem Thema anbieten, der "Testlauf" war ein großer Erfolg mit vielen tollen Ergebnissen.

 

Mit den leuchtendsten Grüßen
Sven

choreographische Fotografie, Light Painting, Light Art Photography
Museumsinsel © Anne Dohmen

Wir trafen uns um 20:30 Uhr am Berliner Dom. Nach kurzem Kennenlernen vermittelte ich den interessierten Teilnehmer die Grundlagen der Langzeitbelichtung und Nachtfotografie. Nach Montage und Einweisung in die Tools zum Drehen der Kamera versuchten sich die Teilnehmer sofort an ihren ersten Aufnahmen. Nach spätestens 3 Versuchen hatte alle ein erstes gutes Ergebnis auf dem Sensor.  Einige Bilder der zwei Teilnehmerinnen Micaela Zirra und Anne Dohmen könnt ihr hier bewundern. Ich danke den Beiden, dass sie mir ihre Bilder für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt haben.  

choreographische Fotografie, Light Painting, Light Art Photography
Berliner Dom © Micaela Zirra
choreographische Fotografie, Light Painting, Light Art Photography
Museumsinsel © Anne Dohmen

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SOOC - Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Photonenrotor #76

Was bedeutet "Straigth Out Of the Camera - SOOC" im Bereich der Light Art Photography? 
Bei kaum einem anderen Thema gehen die Meinungen in der Light Painting Community so weit auseinander. Auf der einen Seite gibt es die Puristen, die ihre Bilder konsequent im JPEG-Format auf die Speicherkarte schreiben und nachträglich am Computer nicht bearbeiten. Weder Schärfen und Entrauschen noch eine Änderung des Schnitts halten sie für akzeptabel.

Am anderen Ende sind dort die Fotografen für die einzig das Ergebnis zählt und die alles am Computer aus ihren Bildern "rausholen" was technisch möglich ist. Composings aus mehreren Einzelaufnahmen, klonen von Teilen des Bildes, "Retusche" unsauber ausgeführter  Lichtfiguren, Veränderung der Farben im Bild usw..

 

Meiner Meinung nach gibt es ein echtes, puristisches SOOC nicht, und kann es auch nicht geben. Selbst wenn ich meine Light Paintings mit einer analogen Kamera aufnehmen würde kann ich durch Wahl des Films, Veränderungen im Entwicklungsprozess und Wahl des Fotopapiers einen sehr großen Einfluss auf des Ergebnis nehmen. Wenn ich die Bilder mit einer digitalen Kamera aufnehme sind die Unterschiede noch größer.

Eine Nikon D810 hat nun mal einen größeren Dynamikumfang als eine Canon Eos 700D. Die Abbildungseigenschaften meiner Meyer Optik Görlitz Objektive sind nun mal deutlich besser als die einer 18-300 Kit-Linse. Und letztendlich hat die kamerainterne Verarbeitung von den Rohdaten des Sensors zum fertigen JPEG-Bild ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf das Ergebnis. Auch wenn ich alles auf "Standard" belasse; Sony benutzt ganz andere Algorithmen als Pentax oder Nikon in der internen Bildverarbeitung. Demzufolge habe ich ein anderes Bild wenn ich die gleiche Szene mit zwei unterschiedlichen Kameras aufnehme.

 

Ist die Frage überhaupt wichtig?

 

Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Den meisten Betrachtern unserer Bilder wird es wohl völlig Schnuppe sein wie das Bild entstanden ist. Viele Leute können sich überhaupt nicht vorstellen, dass man solche Bilder in einer Belichtung so fotografieren kann.

Allerdings ist es mir selbst nicht Schnuppe wie ich meine Bilder mache!

Von einigen professionellen Kollegen (keine Light Painter, sonder klassische Fotografen) werde ich zuweilen verspottet, weil ich meine Bilder nicht am Computer einem aufwendigen Postprocessing unterziehe und stattdessen das Bild lieber 20 mal aufnehme bis es sitzt (Time is Money). Wobei eine aufwendige Bearbeitung sicherlich mehr Zeit in Anspruch nehmen würde als die Wiederholung einer Choreografie von 10 oder 15 Minuten Dauer. Auch wenn das Light Painting dann erst beim fünften oder sechsten Versuch gelingt.

Auf der anderen Seite gibt es Leute, die die Nase rümpfen wenn ich ein störendes Teil, z.B. ein Verkehrszeichen in Gimp aus dem Bild entferne oder den Schnitt des Bildes am Rechner ändere. Allerdings würde ich immer eher ein störendes Teil vor der Aufnahme aus dem Bild entfernen, auch wenn es mit etwas Aufwand verbunden ist. Bei einem Verkehrszeichen ist mir der Aufwand allerdings meist zu groß.

 

Ich versuche es mal mit einem Vergleich: 

Die Aufgabe ist 42,195 Kilometer zurück zu legen. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten. Der Erste läuft die Strecke, der zweite fährt sie mit dem Fahrrad und der dritte fährt sie mit dem Auto. 
Der Autofahrer wird das Ziel sicherlich am Schnellsten erreichen, egal ob er mit dem Trabbi oder dem Aston Martin fährt. Aber was ist das für eine Leistung eine solche Strecke mit dem Auto zu fahren? Selbst im Trabbi keine großartige, würde ich sagen. Bewundern wird man den Aston Martin Piloten wohl nur weil er ein so teures Auto fährt. 
Der Radfahrer wird wohl als zweiter die Strecke schaffen. 42,195 Kilometer radfahren mag für einen Untrainierten auf einem 30 Jahre alten Klapprad mit 20 Zoll Felgen sicher eine nicht alltägliche Leistung sein, aber besonders beeindruckend ist diese Strecke für den Radfahrer nicht.

Der Läufer wird am längsten brauchen und die größte Anstrengung hinter sich haben. Allerdings wird er die meiste Befriedigung und das größte Glücksgefühl haben wenn er es geschafft hat. Und wenn dann noch der Purist barfuß läuft und während des Laufs nichts trinkt wird er sich noch großartiger fühlen wenn er es geschafft hat. 

Wenn jetzt jemand ein Light Painting am Computer zusammen bastelt und unter das Bild schreibt, dass es ein Composing ist, finde ich das völlig in Ordnung. Schwierig wird es nur wenn alle drei in Sportkleidung loslaufen, der Erste nach 1 Kilometer ins Auto steigt, der Zweite nach 1 Kilometer aufs Fahrrad umsteigt und beide den letzten Kilometer dann wieder laufen.  Auf unser Thema übertragen also, wenn Light Painter so tun als hätten sie das Bild in einer einzelnen Belichtung umgesetzt aber tatsächlich das Bild aus mehreren Bildern mit dutzenden Ebenen in Photoshop zusammen gebastelt (Auto), oder Hilfsmittel wie Mehrfachbelichtung, Live Bulb, Light Composite oder ähnliche Funktionen der Kamera benutzt (Fahrrad).  Der Läufer wird dann wohl kaum damit einverstanden sein, dass die anderen beiden den gleichen Applaus bekommen wie er. Und niemand wird wohl sagen, dass er doof ist weil er keinen Führerschein und kein Fahrrad hat, und nicht jeden Trick anwendet um Erster zu sein. Niemand wird die beiden Anderen für wahnsinnig clever halten wenn ihre Schummeleien auffliegen.

Was ist "erlaubt"? Was ist "verboten"?

Diese Maßstäbe gelten natürlich nur für mich persönlich. Wer bin ich denn, dass ich  anderen Light Art Fotografen irgendwelche Vorschriften machen könnte? 

Ich nehme meine Light Art Bilder immer in einer einzelnen Belichtung auf. Ich nehme immer im RAW-Format auf. Die Kamera befindet sich immer im manuellen Modus. Der Autofokus ist immer ausgeschaltet, die meisten von mir verwendeten Objektive haben auch gar keinen. Der Weißabgleich steht auf "Auto". 

Folgendes mache ich immer am Rechner:
- Umwandlung in JPEG

- Schärfen

- Entrauschen

- automatische Objektivkorrektur

Folgendes mache ich ohne jede Hemmung bei Bedarf:

- Anpassung des Weißabgleich

- Anpassung von Helligkeit und Kontrast

- Änderung des Schnitts

- Ausrichten des Bildes wenn ich zu blöd war die Kamera gerade hinzustellen

- Korrektur der Perspektive wenn dadurch nicht die Form des Light Painting verändert wird

- entfernen von störenden Teilen im Bild wenn das Light Painting dadurch nicht verändert wird und diese Teile sich nicht vor Ort entfernen oder abdecken lassen

Folgendes würde ich mit Bedenken in seltenen Fällen machen. Solch ein seltener Fall könnte zum Beispiel sein, dass ich mehrere hundert Kilometer zu einer Location fahre in die man mal nicht so einfach zu jeder Zeit rein kommt und die unter Umständen einen dreistelligen Betrag als Miete kostet:

- entfernen von störenden Teilen die ich selbst zu verantworten habe oder ganz einfach hätte wegräumen können

- starke Anpassung / Veränderung der Farben 

- nachträgliches Aufhellen von zu dunklen Stellen 

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Lara is back
Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Peng!

Was ich unter keinen Umständen machen würde:
- Alles was das eigentliche Light Painting, besonders die Form verändern würde.Wenn ich den Orb Scheiße gedreht habe dann drehe ich das Ding eben so oft bis es gut ist. 

- Klonen von Lichtfiguren oder ähnliches. Wenn ich zwei Orbs im Bild haben will dann drehe ich eben zwei. Wenn ich einer jungen Dame Flügel verpassen will dann mache ich Flügel und nehme nicht ein einzelnes Bild eines Light Blades und klone das 150 mal und bastel die Flügel am Rechner hinter die Dame. 

- Entfernen von Bildteilen die ich durch Ausleuchtung sichtbar gemacht habe; Blödheit muss bestraft werden, auch wenn es die eigene ist.

- Composings. Wenn der Himmel heute Scheiße aussieht dann mach ich das Bild eben morgen oder übermorgen oder nächsten Monat nochmal und rechne nicht den Himmel aus einem anderen Bild hinein. 

- Und alles was die digitale Trickkiste noch so her gibt. Wasser ins Bild rechnen, Gewitter rendern lassen oder was es da sonst noch für Spielerein gibt. 

 

Fazit:
Wenn es mir nur auf das leichte, schnelle Ergebnis ankommt, wenn es mir egal ist ob ich von den Kollegen ernst genommen werde und wenn ich keinen Ehrgeiz habe meine Bilder auf "ehrliche" Weise in einer Belichtung auf den Sensor zu malen kann ich natürlich ganz tief in die digitale Trickkiste greifen. Allerdings sollte ich nicht versuchen die Leute zu verarschen in dem ich ihnen erzähle, dass meine Bilder "echte" Light Paintings sind.

 

In diesem Sinne immer gutes Licht gewünscht

Sven


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Dom Kultury Zgorzelec

In der Nacht vom 9. zum 10. April 2017 hatten wir die Möglichkeit uns im kulturellen Wahrzeichen der Stadt Zgorzelec, dem Dom Kultury, mit unseren Lampen auszutoben. Das Gebäude wurde 1902 als Oberlausitzer Gedenkhalle eröffnet. Seit 1948 wird das Gebäude von der Stadt Zgorzelec für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Mit dabei waren Marla, Erik, Gunnar Heilmann, unser Model Feli und der Organisator Danilo Strauß. 

Nachdem wir unsere Ausrüstung in die Halle gebracht haben stellten wir unsere Kamera auf und machten einige Testaufnahmen. Die Halle ist eigentlich viel zu groß für unser 14mm Objektiv, wie wir schnell feststellen mussten. Nebenbei legten wir die Reihenfolge unserer Bilder fest und fingen an die Tools vorzubereiten. Die meisten Bildideen hatten wir schon einige Wochen vorher fest im Kopf.  

Light Art Photography

Das erste Bild sollte Gunnar machen. Marla bediente die Kamera, Feli war unser Model. Zuerst leuchtete ich Feli ins Bild dann malte Gunnar die Flügel. Im Anschluss leuchtete er noch die Halle mit verschiedenen Lampen aus. Beim dritten Versuch hat das Bild gesessen.

Das zweite Bild hat dann Marla gemacht. Feli und Erik standen vor der Kamera, ausgeleuchtet von mir.  Marla ist mit dem Tool durch die Halle gelaufen und hat dann die Treppe und die Halle ausgeleuchtet. Auch hier war der dritte Versuch zufriedenstellend.

 

Weiter ging's mit Bild Nummer Drei: Die Kreisscheibe gedreht, mit der UV- X21 die Treppe ausgeleuchtet und zum Schluss die Halle  mit mehreren Lampen beleuchtet. 

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Meine Top 10 Light Painting Tools

10: Akkuschrauber

Als Drehhilfe für Kreisscheiben und Orbs. Manche Leute halten das für unsportlich, aber wenn mir etwas die Arbeit erleichtert und die Handgelenke schont benutze ich solche Helferlein. Zur Not drehe ich Orbs und Scheiben auch mit der Hand genauso gut.

9: Laser

Liebe Kinder, macht das nicht nach! Das ist gefährlich! Wenn ihr in solch einen Laser, wie im Bild links, reinschaut ist das genau das Letzte was ihr in eurem Leben seht! Benutzt diese Laser niemals im Freien! Benutzt diese Laser niemals wenn ihr nicht sicherstellen könnt, dass sich kein Unbeteiligter in der Reichweite (der Blaue hier leuchtet 12 km weit) des Lasers aufhält.

Aber die Wirkung im Bild ist schon beeindruckend, oder? 

 

Der blaue Laser im Bild hat eine Leistung von 2000 mW. Die Strahlen habe ich mithilfe einer Nebelmaschine sichtbar gemacht, Rauch funktioniert auch. 

Diese Laser sind in Deutschland nicht so ohne Weiteres erhältlich.  Wer von euch jetzt unbedingt so ein Teil haben muss, ohne dem sprechenden Acrylpollunder beim Hauptzollamt eures Vertrauens wortreich zu erklären was ihr mit dem Laser vorhabt, und mir verspricht, dass er für ALLE Personen am Aufnahmeort eine passende Schutzbrille mitbestellt kann mir gerne eine E-Mail schicken und ich schreibe euch wo ihr solche Laser bestellen könnt.


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Ein Jahr mit der Nikon D750

Seit über einem Jahr benutze ich fast ausschließlich meine Nikon D750. Über meine Erfahrungen, vor allem zur Tauglichkeit für Light Art Photography und Light Painting, möchte ich euch heute berichten.

 

 

 


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Japan Festival 2017

Eigentlich waren Marla und ich hauptsächlich auf dem Japan Festival um die Aufführung des Kadeshi e.V. anzusehen und fotografisch zu begleiten.  Am Sonnabend war als Programmpunkt davor "Geta Dance Art" angekündigt. Gut, dachte ich, kann man ja schon mal einige Testaufnahmen in der dunklen Urania machen, egal ob "Geta Dance Art" cool ist oder nicht. Es war cool! 
Ganz so einfach war es allerdings nicht diese Fotos zu machen. Ich hatte keine Stativ dabei; eigentlich blöd wenn man ½ oder 1 Sekunde belichten will. Das Licht auf der Bühne war alles andere als einfach. Ich kannte die Performance der Künstlerin Miyuki Matsunaga nicht, wusste also nicht wie schnell sie sich in welche Richtung bewegt. Trotz dieser ganzen Widrigkeiten sind mir einige "Testaufnahmen" ganz gut gelungen. Auch wenn es kein klassisches Light Painting ist und ich "nur" fotografiert habe möchte ich euch diese nicht vorenthalten.

Allzeit gutes Licht wünscht
Sven

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Geologic time

Alle Light Painting Bilder dieser Serie wurden Freihand ohne die üblichen Hilfsmittel wie Stäbe, Stative, Akkuschrauber, Schnüre, Kabel oder Ähnliches in jeweils einer einzelnen Belichtung erstellt. Wie ihr euch sicher denken könnt ist das um einiges schwieriger als unsere üblichen Light Art Fotos, so ganz ohne feste Markierungen. Einige Aufnahmen passten erst beim zehnten Versuch. Aber dadurch konnte ich einige Gram des Weihnachtsspecks wieder loswerden und das sichere, koordinierte Bewegen in der Dunkelheit etwas trainieren. 
Allzeit gutes Licht
Sven

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Warum ich keine spiegellose Vollformat-Kamera kaufen werde

Auch auf die Gefahr hin mich mit diesem Beitrag bei einigen Kollegen unbeliebt zu machen teile ich euch heute meine Gedanken zum Hype um spiegellose Systemkameras mit Sensoren im sogenannten Vollformat mit.

Ich muss ohnehin nicht jedem Trend nachrennen, schon gar nicht beim Thema Fotografie. Die Kaufargumente der Werbung und auch einiger Kollegen sind für mich keine. 

Als erstes stoßen mir Begriffe wie "spiegellos" und "Vollformat" auf. Zu Zeiten der analogen Fotografie hieß das Sucherkamera und Kleinbild. Das klingt natürlich genauso altbacken wie die Begriffe Ausdauerlauf und Freizeitkleidung im Vergleich zu Jogging und Casual Wear, also müssen neue, moderne Begriffe her um die Käufer anzulocken.

Natürlich will man die geneigte Käuferschaft auch noch mit den Vorzügen der modernen Technik und vor allem der Größe und dem geringeren Gewicht zum Geld ausgeben motivieren.

Dann schauen wir uns die Hauptargumente mal an:

 

1. Bildqualität: Um hier einen vernünftigen Vergleich zu haben werde ich mal die Sony A7R mit der Nikon D810 vergleichen. Da die verbauten Sensoren  gleich sind werden sich wohl keine Unterschiede in der Bildqualität ausmachen lassen. Ohnehin liefern heute die Sensoren der allermeisten Kameras mit Wechselobjektiven sehr gute Ergebnisse ab. Sichtbare Unterschiede in den Bilder kommen meist durch falsche Bedienung ,schlechte Objektive oder mangelnde Kenntnisse bei der Bearbeitung der Bilder.

 

Wozu ich eine Auflösung von 36 Millionen Pixeln brauche ist mir allerdings überhaupt nicht klar. Meine D750 hat 24 Megapixel, bei der üblichen Monitorauflösung entspricht das einer Fläche von 300 x 200 cm. Wenn ich mit der Nase bis direkt an den Monitor gehe sehe ich keine einzelnen Bildpunkte, das fängt so langsam bei 300% Vergrößerung an, also 450 x 300 cm. Und kein vernünftiger Mensch betrachtet ein über 4 Meter breites Bild aus 5 cm Entfernung.

Einzig die Datenmenge und somit der Platzbedarf der Speicherkarte, der Festplatte und dem Backup-Medium steigt. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der gesamten Bildbearbeitung sinkt.

 

2. 5-Achsen Bildstabilisator: Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der A7, so etwas gibt es auch in DSLR's wie der Pentax K1. Da ich bei 99,99% meiner Aufnahmen keinen Bildstabilisator brauche kann ich nicht so recht beurteilen ob es einen Vorteil gegenüber Bildstabilisatoren, welche in den Objektiven verbaut sind, gibt. Ein Kaufargument wäre das ohnehin nicht, dann müsste ich mir zwei mal im Jahr 'ne neue Kamera wegen irgendwelcher neuen Funktionen, die ich vorher nicht vermisst habe, kaufen.

 

3. Der elektronische Sucher: Die Qualität des Vorschaubildes ist wirklich beeindruckend im Vergleich zum Live-View der gängigen DSLR's. Aber nur deshalb gebe ich keinen vierstelligen Betrag für ein neues Kameragehäuse aus, ganz abgesehen von den Objektiven die ich neu anschaffen müsste.

 

4. Die Größe: Die Sony A7R ist mit 127 x 94 x 48 mm (BxHxT) kleiner als die Nikon D810 mit 146 x 123 x 81 mm. Ohne Objektiv kann ich aber noch kein Foto machen. Und selbst Sony kann die Physik nicht überlisten, also sind zwangsläufig die Objektive größer als vergleichbare Optiken für Spiegelreflexkameras. Der Abstand zwischen Sensorebene und Lichteintrittsöffnung des Objektivs muss bei gleicher Brennweite gleich sein. Bei gleicher Lichtstärke ist der Durchmesser der Objektive dann ebenfalls gleich.

Zum Vergleich einige Objektive die ich recht häufig nutze, und somit fast immer im Fotorucksack habe:

Sony A7R

FE 50 mm/1,8

Distagon 35 mm/1,4 

Samyang 8 mm/2,8

Samyang 14 mm/2,8

Vario-Tessar 16-35 mm/4

FE 24-70 mm/2,8

 Größe

69 x 60 mm

78 x 112 mm

60 x 65 mm

87 x 122 mm

78 x 88 mm

88 x 136 mm

Gewicht

186g

630g

290g

570g

518g

886g

Nikon DSLR

Nikkor 50 mm/1,8 

Nikkor 35 mm/1,4

Samyang 8 mm/3,5*

Samyang 14 mm/2,8

Tokina 12-24 mm/4

Tokina 28-70 mm/2,8

Größe 

64 x 39 mm

83 x 90 mm

75 x 75 mm

87 x 102 mm

84 x 90 mm

91 x 74 mm

Gewicht

155g

305g

417g

570g

570g

608g


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10 Tipps für bessere Fotos

1. Vergesst den Automatikmodus

Eure Kamera ist doof, sie weiß nicht welche Belichtungszeit und welche Blende für eure Bildidee; für eure Bildaussage am besten geeignet ist. Sie kann weder euer Motiv sehen noch in euren Kopf hineinschauen, sondern nur irgendwelche technischen Parameter messen. Also, macht euch die Mühe und denkt kurz darüber nach was ihr wie darstellen wollt und wählt entweder die Zeit oder die Blende oder beides selbst aus.

 

2. Lest die Bedienungsanleitung eurer Kamera

Man sollte meinen, dass jeder als Erstes die Anleitung seiner Kamera studiert, aber ich kenne viele Fotografen die das nicht tun und dann an der Location anfangen zu rätseln wie Dieses oder Jenes eingestellt wird. Oft ist dann das Licht oder das Motiv weg und sie haben die Aufnahme verpasst.

 

3. Benutzt das RAW-Format

Wenn ihr im JPEG-Format aufnehmt gehen durch die Komprimierung viele Informationen verloren die der Sensor ursprünglich aufgenommen hat. In der Bildbearbeitung sind die Korrekturmöglichkeiten viel größer wenn ihr im RAW-Format aufnehmt.

 

4. Eignet euch grundlegendes Wissen in der Bildbearbeitung an
Dinge wie Anpassung des Weißabgleichs, Farbkorrektur, Schärfen, Entrauschen, Kontrast, Sättigung, Helligkeit, Umwandlung in schwarzweiß, Schnitt... sollte jeder sicher beherrschen. 

 

5. Geht raus und macht Fotos

Bessere Fotos mache ich nicht wenn ich vor dem Rechner sitze und die Fotos anderer Fotografen bewundere und Youtube-Filmchen anschaue in denen irgendwelche Leute erklären wie diese oder jene Fototechnik funktioniert. Besser werde ich nur wenn ich Bilder mache und diese dann genau anschaue und überlege was ich das nächste Mal besser machen kann, und wie ich das besser machen kann.

 

6. Denkt nicht so viel über eure Ausrüstung nach

Sicher gibt es zum Teil große Unterschiede zwischen den verschiedenen Kameras und vor allem den Objektiven. Der Anteil der Kamera und der Linse an einem wirklich guten Foto ist allerdings meist sehr gering. Viel wichtiger sind Dinge wie Bildaufbau, Licht, Bildidee, Licht, Farben und vor allem das Licht. Wenn ihr absolut sicher seid, dass ihr alles was technisch möglich ist aus eurer Ausrüstung rausgeholt habt und dann an Grenzen stoßt ist es dann doch mal Zeit über die Anschaffung einer neuen Kamera oder eines neuen Objektivs nachzudenken.

 

7. Benutzt Festbrennweiten

Wenn ihr dann doch Geld ausgeben wollt kauft euch kein fünftes Zoomobjektiv sondern eine Festbrennweite. Die Ergebnisse mit einem 100€ teuren 50mm/1.8 werden immer besser sein als mit einem 24-70mm/2,8 für 1500€. Ein weiterer Vorteil ist die viel bewusstere Bildgestaltung weil ich nicht einfach am Zoom drehe um den Bildausschnitt zu ändern sondern ganz bewusst meinen Standort verändern muss. Und ein wenig mehr Bewegung kann auch nie schaden.

 

8. Macht eure Fotos für euch

Für wen fotografiert ihr? Für irgendwelche Follower bei Instagram oder Flickr? Für eure Facebook Freunde? Für andere Fotografen? Sicher freue ich mich wenn mein Bild bei flickr 17000 Klicks und 600 Sternchen hat. Und natürlich freue ich mich auch wenn JanLeonardo Wöllert, Patrick Rochon, Eric Paré oder Pala Teth meine Light Paintings gut finden, aber viel wichtiger ist, dass ich selbst zufrieden mit dem Ergebnis bin.

Und in das glückliche Gesicht einer Kundin oder eines Kunden zu sehen wenn sie "ihr" Bild als großen Print übergeben bekommen ist unbezahlbar, auch wenn es bei flickr nur 800 Klicks hat weil es den Fotografenkollegen nicht gefällt.

 

9. Schaut nicht dauernd auf den Erfolg anderer Fotografen

Sicher kann man sich von dem einen oder anderen erfolgreichen Kollegen inspirieren lassen. Aber ihr solltet auf keinen Fall Fotos machen nur weil sie vermutlich viel Aufmerksamkeit im Internet bekommen werden weil eben einige Fotografen im Moment sehr erfolgreich mit einer bestimmten Art der Fotografie oder einer bestimmten Art des Post Processing sind. Das kann auch ganz schnell wieder vorbei sein. Bleibt euch treu, was natürlich nicht meint, dass ihr euch nicht weiterentwickeln sollt.

 

10.  Fotografiert bewusst

Ich erlebe oftmals Fotografen, die fast pausenlos auf den Auslöser drücken und dann hinterher 95% ihrer Bilder löschen. Ist ja auch einfach mit einer Digitalkamera und bei den aktuellen Preisen für Speicherkarten. Manchmal haben sie bei den restlichen 5% auch den ein oder anderen Glückstreffer dabei. Manchmal aber eben auch nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass es dann auch wieder viel unnötige Arbeit macht 5000 Fotos zu sichten und zu sortieren. 

Eure Ergebnisse werden mit Sicherheit bessere sein wenn ihr vor jedem Betätigen des Auslösers kurz darüber nachdenkt was ihr tut und was das Resultat werden soll. Denkt über euren Bildaufbau nach. Behaltet immer die wichtigen Einstellungen (ISO, Belichtungszeit und Blende) im Blick. Ab welchem ISO-Wert wird das Bildrauschen wirklich störend? Bei welcher Blende mit der benutzten Brennweite kann ich mein Motiv freistellen? Mit welcher Belichtungszeit kann ich die schnelle Bewegung meines Motivs einfrieren oder in einer Bewegungsunschärfe darstellen? Sitzt der Fokus dort wo ich ihn haben will? usw.

Allzeit gutes Licht und immer bessere Fotos
Sven

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Elektroid

Dieses Bild schwirrte uns schon sehr lange Zeit im Kopf herum.

Der Film Metropolis von Fritz Lang ist immer noch eines der beeindruckendsten Meisterwerke der Filmkunst. Die Effekte, die Bildsprache,  die Geschichte, die Ideen... Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Film von 1927 ist, entstanden ohne digitale Bildbearbeitung, ohne LED-Technik und sonstiges neumodisches Zeug... Dutzende Leute haben damals jeden einzelnen Frame mit der Hand bearbeitet, und das bei 30 Bildern pro Sekunde. 

Die Filmszene, die uns zu diesem Bild inspirierte könnt ihr hier sehen: Youtube

 

Entstanden ist das Bild in unserem Berliner Light Painting Studio. Nach vielen Stunden der Ideenfindung, Bau der passenden Tools und des Elektroiden, Aufbau der Szene und zahlreichen Testaufnahmen fanden wir dann auch einen passenden Termin mit unserem Model.

Marla, Erik, unser Model und ich trafen uns im Studio. Nach Einweisung aller Beteiligten konnte es losgehen. Zuerst haben wir unser Model platziert, der Rest der Szene war schon seit einigen Tagen aufgebaut. Als nächsten Schritt habe ich die Dame mit einer Led-Taschenlampe ins Bild "geblitzt". Dann haben Erik und Marla die Lichtröhre gemalt. Wir haben dann die Lichtkreise um unseren Elektroiden sowie die Lichtkabel vom Elektroiden zum Model gemalt. Danach habe ich den Elektroiden mit einer Led-Taschenlampe ausgeleuchtet und als letzten Schritt mit einem Laser die Strahlen hinter dem Elektroiden ins Bild geholt.

Die Belichtungszeit für diese Light Art Fotografie betrug 440 Sekunden bei Blende 8 und ISO 100. Aufgenommen haben wir die Szene mit einem Samyang 14mm/f2,8 an unserer Nikon D750. Der dritte Versuch nach insgesamt etwa 2 Stunden war dann für uns zufriedenstellend. 

 

Da der Film ohne Farbe auskommen musste haben wir als Hommage unser buntes Light Painting  in ein monochromes Bild konvertiert. Gerne zeigen wir aber auch die Originalaufnahme.

 

Ich danke unserem leidensfähigen Model; die Temperatur im Studio war nicht so weit weg von der herbstlichen Außentemperatur. Wie bei den meisten Menschen, die vorher noch nie aktiv mit dem Thema Light Art und Light Painting in Berührung kamen, war ihre Begeisterung trotz der Anstrengungen sehr groß. 
Ich danke Marla und Erik für die perfekte Zusammenarbeit.

 

Allzeit gutes Licht
Sven

Light Painting Fotografie & Light Art Photography
Elektroid (sw Version)
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