LIGHTPAINTING MIT SCHWARZEN GLASFASERN

Warum Puschel (Wir nennen die Optic Fibre Brushes so)?
Ich benutze diese wunderbaren und universell einsetzbaren Puschel gern für verschiedene Techniken beim Lightpainten. Zuerst einmal für Portraits. Je nachdem ob man nah oder weit vom zu Portraitierendem arbeitet, erhält man unterschiedliche Ergebnisse, von weicher Lichtgebung bis Streifen oder Punkte am Objekt. Ich nutze die Puschel aber auch gern, um einen Effekt, wie auf Gemälden zu erzielen. Als hätte jemand mit dem Pinsel das Bild (Foto) gemalt. Die Konturen verschwimmen dann ein bisschen. Auch zum Nachbilden bestimmter Strukturen kann man die Glasfaserpuschel gut nutzen.

Welche Puschel?
Wir haben mit verschiedenen Firmen experimentiert, auch welche selbst gebaut. Am zufriedensten bin ich persönlich mit den Fibre Optic Brushes von Lightpainting Paradise.
Wie benutzt man die?
Zu den Puscheln benötigt man einen Adapter und eine Taschenlampe, um in der Dunkelheit lichtmalen zu können. Sollte kein Adapter zur Hand sein tut es zur Not auch das übliche Gaffa Tape, das ja im Prinzip in jeder Lightpaintertasche vorhanden ist. Den Puschel sollte man bei Portraits und zum „Ausmalen“ zum Objekt halten, für Stukturen kann man ihn durchaus auch in Richtung Kamera verwenden. Um nicht nur weißes Taschenlampenlicht zu haben, kann man entweder kleine vorgefertigte Farbfilter verwenden, oder sich selbst welche aus Scheinwerferfolie herstellen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.


Ich hoffe ich habe den einen oder anderen für diese Technik beim Lightpainten aufgeschlossen. Probierts aus. Ihr könnt auch gern von Euren Erfolgen berichten.

